Ärzte und Mobilfunk

Mobilfunk und Gesundheit
Landesärztekammer Baden-Würtemberg-09-2014
Mobilfunk-und-Gesundheit-_09_09_2014_ärz
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Landesärztekammer Baden-Würtemberg empfiehlt

Die Landesärztekammer Baden-Württemberg hat ihre Empfehlungen zu „Mobilfunk und Gesundheit“ überarbeitet und aktualisiert. Die Experten des Ausschusses „Prävention und Umwelt“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg empfehlen darin unter anderem hinsichtlich der Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und Eltern, Mobilfunktelefone und Laptops möglichst wenig und kurz zu benutzen. Die Geräte sollten immer wieder mal abgeschaltet werden. Ferner sollten Mobilfunktelefone möglichst nicht in kleinen abgeschirmten Einheiten, wie beispielsweise dem Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln benutzt werden, denn wegen der Abschirmung müssten Mobilfunktelefone dort mit maximaler Energieleistung arbeiten, um auf Empfang zu bleiben. Nicht nur aus diesem Grund wird die Einführung von Mobilfunktelefon-freien Zonen in öffentlichen Verkehrsmitteln und Gebäuden (beispielsweise Schulen) empfohlen.

Die Begründung für diese Empfehlungen ist, dass die Auswirkungen von Mobilfunk auf die menschliche Gesundheit weiterhin kontrovers diskutiert werden: „Belastbare und somit verwertbare Forschungsergebnisse konnten bisher keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen verschiedenen Erkrankungen und elektromagnetischen Feldern nachweisen, doch konnten auch Gefahren für die menschliche Gesundheit dort noch nicht ausgeschlossen werden, wo bisher kein eindeutiger Wirkmechanismus festgestellt werden kann.“ Auch zur Langzeitwirkung und der Auswirkung auf Schwangere, Föten und Kinder gebe es noch immer viele Forschungsdefizite.

Auch wenn positive Auswirkungen auf Arbeitsplätze, Kommunikation, Lebensqualität und auch die medizinische Versorgung (Beispiel Notfallmedizin) unbestritten seien, so befürwortet die Landesärztekammer Baden-Württemberg in ihren Empfehlungen dennoch einen vorurteilsfreien Umgang mit der Diskussion über die Probleme elektromagnetischer Felder; die Ängste der Menschen seien ernst zu nehmen.

Die vollständige Empfehlung zu „Mobilfunk und Gesundheit“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg ist im Internet abrufbar unter www.ärztekammer-bw.de (http://www.aerztekammer-bw.de/10aerzte/05kammern/10laekbw/20ehrenamt/30ausschuesse/praevention/Mobilfunk-und-Gesundheit-_09_09_2014_.pdf).

 


Artikel aus Naturarzt 10/2013
Artikel aus Naturarzt 10/2013

Elektrosmog, die verdrängte Gefahr

Wie technische Felder die Körperabläufe stören

Der Begriff „Elektrosmog“ ist heutzutage in öffentlichen Diskussionen weit verbreitet. Er bezeichnet eine moderne Art von Umweltverschmutzung, die wir weder sehen, hören noch riechen können. Unter Elektrosmog verstehen wir technisch verursachte, elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder bzw. Strahlen. Diese entstehen, wenn Elektrizität erzeugt, transportiert und verbraucht wird oder als elektrische Spannung anliegt. Ebenfalls, wenn z. B. Handys, Smartphones und Sendetürme elektromagnetische Strahlung erzeugen. Der Begriff setzt sich aus den Wortteilen „Elektro“, als Bezug auf den Verursacher, und „Smoke“ aus dem englischen Wort für Rauch sowie „Fog“ aus dem englischen Wort für Nebel zusammen. Siehe Download Artikel

Artikel aus Naturarzt 10/2013
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Erkrankung durch Strahlung jetzt offiziell anerkannt weil abrechenbar

Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information hat die Neuauflage des ICD-10* 2013 auf Ihren Seiten eingestellt. Mit den neuen ICD-10 Code Z 57.1 (Berufliche Exposition gegenüber Strahlung) und Code Z 58.4 (Exposition gegenüber Strahlung) können Ärzte Erkrankungen die durch Strahlung verursacht werden nun ordentlich abrechnen. Damit wird die Elektrohypersensibilität (EHS) als Krankheit anerkannt. Weiterlesen...

 

 


Mobilfunk und seine Grenzwerte
Mobilfunk und seine Grenzwerte

Der Mobilfunk und seine ,Grenzwerte‘

In ihrer Reihe der Forschungsberichte zur Wirkung elektromagnetischer Felder veröffent-licht die Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e. V. zwei Beiträge des Medizinmeteorologen Dipl. Met. Walter Sönning, die in entscheidender Weise auch auf Erkenntnissen Hans Baumers fußen. Die Ausführungen scheinen uns wichtig, weil die gebotene genaue Beobachtung evolutionsgeschichtlicher Grundlagen des Lebens umgekehrt auch verständlich macht, wie tief die Technologien des Mobil- und Kommuni-kationsfunks in die Organisation des Lebens eingreifen.

Mobilfunk und seine Grenzwerte
Kompetenzinitiative Oktober 2013
ki_fb_soenning_grenzwerte_okt13.pdf
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Internationaler Ärzte-Appell 2012

Vor 10 Jahren wandten sich Ärzte aus Sorge um die Gesundheit ihrer Mitmenschen mit dem Freiburger Appell an ihre Kolleginnen und Kollegen, die Öffentlichkeit und die Verantwortlichen in Gesundheitswesen und Politik. Ihr Appell, der eindringlich vor den Gefahren der Funkstrahlung warnte, wurde in viele Sprachen übersetzt und von über 1000 Ärzten und weltweit über 36.000 Unterzeichnern unterstützt. In den Jahren seither haben sich die Hinweise auf gravierende Risiken weltweit vervielfacht und verdichtet. In räumlicher und zeitlicher Nähe zu den Funkbelastungen vor allem durch intensive Handynutzung, DECT-Telefone, W-Lan und nahe Sendeantennen beobachten wir Ärzte eine deutliche Zunahme von Symptomen wie Ein- und Durchschlafstörungen, chronische Erschöpfung, Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Tinnitus, Blutdruckentgleisungen und Arrhythmien, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Lern- und Verhaltensstörungen, bei Kindern ein immer häufigeres Auftreten von ADHS. Zahlreiche Studien unabhängiger Wissenschaftler haben viele der ärztlichen Beobachtungen inzwischen bestätigt. Im Gefolge des Freiburger Appells haben zwölf weitere Ärzteappelle auf die beunruhigende Entwicklung reagiert und überfällige Maßnahmen der Vorsorge gefordert – bisher vergebens. Ihre Unterzeichner konnten sich dabei auf eine Berufsordnung stützen, die vom Arzt verlangt, an der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen im Hinblick auf ihre Bedeutung für die Gesundheit der Menschen mitzuwirken. www.freiburger-Appell-2012.info

Anschreiben Ärzteappell
Anschreiben-zum-Aerzteappell-29.09.pdf
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Pathophysilogie_MF_Desai_umg2010.pdf
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Internationaler Ärzte-Appell
Internationaler_Aerzteappell_2012_11_21.
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