Gesundheit

Router-Anbieter bietet Schwangeren-Modus

 WLAN ist so ungefährlich, das der chinesische WLAN-Anbieter Qihoo in seinem Modell "P1" einen Schwangeren-Modul anbietet, der die Strahlenbelastung um 70% senkt. Interessant ist, dass die deutsche Bundesregierung die Vermeidung von WLAN ausdrücklich empfiehlt.

Die persönliche Strahlenexposition durch hochfrequente elektromagnetische Felder solle "so gering wie möglich" gehalten werden. Im Zweifelsfall sollten Nutzer auf herkömmliche Kabelverbindungen zurückgreifen, wenn auf den Einsatz von funkgestützten Lösungen verzichtet werden kann.

Auch die europäische Umweltagentur warnt:

"Die aktuelle Forschung und die Analyse der Langzeiteffekte der Strahlung von mobiler Telekommunikation zeigen, dass es umsichtig von den Gesundheitsbehörden wäre, Maßnahmen zu treffen, um vor allem empfindliche Gruppen wie Kinder der Strahlung weniger stark auszusetzen". http://eea.europa.eu .


Prof. Dr. Ing. Konstantin Meyl, Dozent für Leistungselektronik äußert sich sehr kritisch zum Mobilfunk.

Rückenschäden durch Handy-starren

Amerikanische Forscher des National Institutes of Health warnen davor, dass der ständige Blick auf das Handy auf Dauer der Wirbelsäule schaden kann.

Der Kopf ist schwer, er wiegt durchschnittlich mehrere Kilogramm (beim Erwachsenen durchschnittlich etwa 6 kg), und dieses Gewicht müssen Nackenmuskeln und Wirbel halten. Die menschliche Wirbelsäule kann diese Last gut in aufrechter Haltung tragen. Doch muss die Wirbelsäule mehr leisten, wenn der Hals und Kopf nach vorne gebeugt sind. Senkt sich der Nacken um 45 Grad nach vorne, erhöht dies das relative Gewicht des Kopfes um mehr als das Dreieinhalbfache (bei etwa 6 kg auf über 22 kg), bei 60 Grad erhöht sich das relative Gewicht auf das Viereinhalbfache, d.h. bei einem 6 kg schweren Kopf gegenüber 45 Grad nochmal um ca. 5 kg (etwa auf 27 kg).

Immer mehr Smartphone-Nutzer üben einen unangemessenen Druck auf ihre Wirbelsäule aus, wenn sie ständig ihren Kopf zum Handy hingeneigt haben, so die Wissenschaftler. Die physikalischen Folgen dieses Druckes häufen sich mit der Zeit. Diese Folgebeschwerden bezeichnen die US-Experten als "text neck" („Tipp-Nacken“). Im schlimmsten Fall macht er eine Wirbelsäulenoperation erforderlich.


In einer an der National Library of Medicine eingereichten Arbeit, spricht Studienautor Dr. Kenneth Hansraj, der als Chefchirurg für Wirbelsäulenchirurgie in New York tätigt ist, von einer Epidemie. Viele Chiropraktiker und Physiotherapeuten sagen, sie sehen bereits die Auswirkungen der ständigen Handy-Nutzung und anderer technikbedingten Krankheiten.


http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/wer-staendig-auf-sein-handy-starrt-riskiert-laengerfristig-rueckenschaeden/


Häufige Handynutzung = hohes Tumorrisiko

Paris (AFP) Handys sind womöglich doch gesundheitsschädlicher als gedacht: Wer mehr als 15 Stunden pro Monat mit dem Handy telefoniert, hat ein erhöhtes Risiko, bestimmte Gehirntumore zu entwickeln, fanden französische Wissenschaftler in einer am Dienstag, 13.05.2014 veröffentlichten Untersuchung heraus. Dieses Ergebnis bestätige ähnliche internationale Studien aus jüngster Zeit, hob Mit-Autorin Isabelle Baldi aus dem südwestfranzösischen Bordeaux mit Blick auf besonders starke Handy-Nutzer hervor.

 

http://www.zeit.de/news/2014-05/13/frankreich-studie-hoeheres-hirntumor-risiko-bei-haeufiger-handy-nutzung-13144407

 

Zwei- bis dreimal höheres Risiko

Der in der Fachzeitschrift "Occupational and Environmental Medecine" veröffentlichten Untersuchung zufolge haben Menschen, die ihr Handy mehr als 15 Stunden pro Monat über fünf Jahre hinweg nutzen, ein zwei- bis dreimal höheres Risiko, einen Hirntumor zu entwickeln. Diese sogenannten Gliome können gut-, aber auch bösartig sein. Die Gruppe der intensiven Handy-Nutzer hatte demnach auch ein höheres Risiko, ein - meist gutartiges - Meningeom zu entwickeln, ein Tumor an der Hirnhaut.

 

http://www.oe24.at/digital/Studie-Handys-erhoehen-Hirntumor-Risiko/143133518


Mobiltelefone gehen Männern auf die Hoden

Aus Ärzte Zeitung online, 23.04.2014

CHONGQING. Wer viel und lange telefonierende Zeitgenossen als nervtötend empfindet, kann sich nun mit den Ergebnissen einer chinesischen Studie trösten. Demnach strebt das Problem offenbar einer natürlichen Lösung zu. Denn Handystrahlen scheinen die Spermienqualität zu beeinträchtigen - die Weitergabe von Telefoniergenen dürfte dies vermutlich nicht erleichtern.

 

Ein Forscherteam unter Führung von Kaijun Liu von der Dritten Militär-Medizinischen Universität der Chinesischen Volksbefreiungsarmee hat in eine Metaanalyse die Ergebnisse von zwölf Studien (vier Menschen-, vier Tier- und vier In-vitro-Studien) einfließen lassen. An den Versuchen waren 1630 Teilnehmer beteiligt - 1533 Menschen und 97 Ratten (Andrology 2014, online 3. April). In den vier Studien mit Menschen fanden sich Hinweise auf negative Einflüsse der Mobiltelefonie hinsichtlich der Konzentration, Beweglichkeit und Lebensdauer der Spermien sowie des Anteils von Spermien mit normaler Morphologie. Die Resultate waren allerdings recht heterogen, die gepoolte Analyse ermöglichte keine signifikanten Aussagen.

In-vitro-Untersuchungen zeigten indes, dass hochfrequente Strahlung die Beweglichkeit und Lebensfähigkeit von Spermien beeinflussen könnte. In den Tierversuchen betrafen die Veränderungen die Spermienkonzentration und -beweglichkeit. Strahlung könnte Qualität des Samens mindern "Radiofrequenzstrahlung kann womöglich die Qualität des menschlichen Samens beeinträchtigen", schreiben Liu und seine Mitautoren. Das gelte in vitro und sei aus Tierstudien abzuleiten, auch wenn die vorhandenen Studien mit Menschen entsprechende Schlussfolgerungen nicht hergäben. Einen Ratschlag haben die Chinesen aber auf jeden Fall parat: "Männer sollten ihre Mobiltelefone nicht in der Hosentasche oder in sonstiger Nähe zu ihren Testikeln aufbewahren, um ihr Reproduktionssystem nicht zu gefährden." Aus der Literatur zum Thema kann, wer dies will, durchaus herauslesen, dass der Aufstieg der Handykultur und der Niedergang der männlichen Samenqualität zumindest zeitlich zusammenhängen. In einer Studie, die von den nämlichen Forschern vor fünf Jahren vorgelegt wurde, wiesen mehr als 60 Prozent der untersuchten gesunden Männer mindestens einen Spermaparameter auf, der es nicht über die Schwelle der Norm schaffte. Zugleich hat mit der pandemischen Verbreitung mobiler Fernsprechapparate die Dichte elektromagnetischer Felder in der Alltagsumgebung zugenommen. (rb)


Vorsorge-Warnung kanadischer Gesundheitsbehörde vor Spermaschäden durch EMF

Vorsorge-Warnung kanadischer Gesundheitsbehörde vor Spermaschäden durch EMF (7.3.2013)

Reduzierung der Handy-Nutzung und das Handy nicht in die Nähe der Genitalien aufbewahren.

Zitat: "Given that the balance of evidence is for some adverse effect, even if that effect cannot yet be precisely defined, it seems reasonable to proceed with caution. A recommendation is that short-term personal exposure for males be reduced by keeping mobile phones away from their genital area (i.e., not in pants pockets) and limiting mobile phone use. As industry is already moving to arguably safer use of RF in mobile phones, consumer encouragement may help this trend continue."


Überdosis WhatsApp

In Spanien wurde erstmals "WhatsAppitis" diagnostiziert. Dem in der Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlichten Bericht der behandelnden Ärztin nach hat die Patientin zumindest sechs Stunden lang WhatsApp-Nachrichten auf ihrem Smartphone beantwortet, bevor sie im Krankenhaus behandelt werden musste.

http://www.pressetext.com/news/20140328003


Broschüre Umweltbundesamt
Broschüre Umweltbundesamt

Umweltbundesamt berät über Strahlenreduzierung

Das Bundesumweltamt gibt in seiner neuen Brochüre Umwelt und Kinder-Gesundheit Tipps zur Elektrosmog-Reduzierung

Mobiltelefone sind grundsätzlich kein Spielzeug für Säuglinge und Kleinkinder. Wenn es möglich ist, sollten vor allem Kinder besser ein Festnetztelefon als ein Handy nutzen. Verwenden Sie selbst und Ihr Kind ein Handy mit einem möglichst geringen SAR-Wert. Vor allem Kinder sollten Telefonate mit dem Handy möglichst kurz halten. Telefonieren Sie und Ihr Kind möglichst nicht bei schlechtem Empfang, z. B. aus Autos ohne Außenantenne. Nutzen Sie und Ihr Kind die SMS-Möglichkeit, da dann das Handy vom Körper entfernt ist


Auszug aus Broschure des Umweltbundesamtes
Thema: Elektromagnetische Felder
Auszug aus umwelt_und_kindergesundheit_u
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Komplette Broschüre des Bundesumweltamtes
umwelt_und_kindergesundheit.pdf
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Neue Studien erhärten alten Verdacht: Krebs durch Handystrahlen? Forscher finden alarmierende Spuren im Speichel

Über die Krebsgefahr durch Handys streiten Forscher seit Jahren. Neue Studien erhärten den Verdacht. Verbraucherschützer sehen uns einem unkontrollierten Feldversuch mit ständig steigender Strahlenbelastung ausgesetzt. Allein die Internetseite „EMF-Portal“ listet 18 055 solcher Untersuchungen auf. Ungefähr die Hälfte davon will bedenkliche Einflüsse auf den Körper oder zumindest biologische Effekte gefunden haben. Die andere Hälfte blieb ohne solche Resultate. Insbesondere geht es den Forschern um die Frage, ob die Strahlung Krebs auslösen kann. 

In jüngerer Zeit wurde es in der Öffentlichkeit um die potenziellen Risiken der Handy-Nutzung still. Insbesondere das Aufkommen der Smartphones verdrängte gesundheitliche Gesichtspunkte. Stattdessen standen die Leistungsdaten und die zahllosen „Apps“ im Fokus, mit denen sich diese zu Taschencomputern mutierten Fernsprechgeräte nützlich machen. Doch hinter den Kulissen ging der Streit um mögliche Gesundheitsgefahren durch die Handys sowie die wie Pilze aus dem Boden geschossenen Funkmasten weiter.

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/vorbeugung/tid-32808/handystrahlen-erneut-unter-verdacht-neue-indizien-fuer-erhoehte-krebsgefahr-im-speichel-aufgespuert_aid_1066136.html


Focus -Bericht vom 09.08.2013
Focus_Krebs_durch_Handystrahlen_130809.p
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Wirkung durch EMF auf Hörnerv beim Menschen

Wirkung der elektromagnetischen Felder von Bluetooth-Headsets und Mobiltelefonen auf den Hörnerv beim Menschen

 

 

Wissenschaftler der Universität Verona hatten im Vorfeld gezeigt, dass die direkte Exposition (während eines chirurgischen Eingriffs) gegenüber den elektromagnetischen Feldern (EMF) eines Mobiltelefons eine Verschlechterung des akustisch evozierten Summenaktionspotentials (Compound Action Potential, CAP) des Hörnervs beim Menschen hervorruft. Um zu überprüfen, ob durch Verwendung eines Bluetooth-Headsets dieser Effekt reduziert werden kann, führten die Wissenschaftler eine entsprechende Untersuchung unter den gleichen Versuchsbedingungen durch. Dazu wurde während eines chirurgischen Eingriffs zur Behandlung einer bestimmten einseitigen Ménière-Erkrankung (Störung im Innenohr) bei zwölf Patienten zusätzlich das akustisch evozierte CAP überwacht, um Effekte durch Exposition gegenüber EMF von Mobiltelefonen oder Bluetooth-Headsets beurteilen zu können. Die Wissenschaftler fanden keine Kurzzeit-Auswirkungen von EMF durch Bluetooth-Headsets auf die Strukturen des Hörnervs, wohingegen die direkte Exposition gegenüber EMF durch Mobiltelefone eine signifikante Abnahme in der Amplitude des Aktionspotenzials des Hörnervs und eine Erhöhung der Latenz bei allen Versuchspersonen bestätigt hat. Aus diesem Ergebnis schließen die Wissenschaftler, dass im Gegensatz zu dem Befund, dass die Latenzzeit und die Amplitude der CAPs des Hörnervs sehr empfindlich auf die elektromagnetischen Felder des getesteten Mobiltelefons reagieren, die EMF durch ein Bluetooth-Gerät keine signifikanten Veränderungen der Aktivität des Hörnervs hervorrufen. Die Bedingungen der Exposition innerhalb des Experimentes unterschieden sich von den alltäglichen Expositionsszenarien, in denen verschiedene Körpergewebe EMF reduzieren können, die auf den Hörnerv einwirken. Dennoch können diese neuen Erkenntnisse wichtige Auswirkungen auf die Sicherheit haben, so die Wissenschaftler.

 

Bibliografie: Mandalà et al., Laryngoscope 2013; in press. Abstract

 

Quelle: http://www.wik-emf.org/emfbrief.html


Organisationen bringen Mobilfunk mit Burnout in Verbindung

Die Verbraucherschutzorganisation Diagnose-Funk weist in ihrer Veröffentlichung „Mobilfunk, Stress & Burn-Out“ darauf hin, dass die umweltmedizinische Forschung einen engen Zusammenhang zwischen Mobilfunknutzung, deren Strahlenbelastung und Burn-Out sieht.

Der „Stressreport Deutschland 2012“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sollte als ein Alarmzeichen gesehen werden. Der Job macht immer öfter krank:

Jeder 2. hat z. B. Rücken-, jeder 3. klagt über Kopfschmerzen, jeder 5. ist körperlich oder emotional erschöpft, jeder 4. hat Schlafstörungen. Diagnose-Funk stellt fest, dass das Ansteigen dieser Symptome nahezu parallel mit dem Anstieg der Nutzung der Mobilfunktechnologien verlaufe. Handys, Smart-Phones und Tablets förderten Stress und Burn-Out, nicht nur durch den Zwang zur ständigen Erreichbarkeit, neuen Leistungsanforderungen durch den Datenstrom, sondern auch durch die Strahlenbelastung.

 

Das weise, so Diagnose-Funk, die Wissenschaftlervereinigung Kompetenzinitiative e.V. in einem Forschungsbericht (Titel: Steigende „Burn-Out“- Inzidenz durch technisch erzeugte magnetische und elektromagnetische Felder des Mobil- und Kommunikationsfunks) nach. Die Forschungslage sei eindeutig. Mehr als 40 Forschungen würden inzwischen beweisen, dass die Mobilfunk-Frequenzen von WLAN, TabletPCs, Handys und SmartPhones zu Oxidativem Zellstress führen, einer Hauptquelle vieler Erkrankungen. Bereits im Dezember 2012 wurde im Schwerpunktthema Burn-Out der Zeitschrift Umwelt-Medizin-Gesellschaft des Deutschen Berufsverbandes der Umweltmediziner (dbU) auf den Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern und Zellschädigungen, die zu einem Energiedefizit führen, hingewiesen.

Kinder und Jugendliche, so Diagnose-Funk, seien durch die Zellschädigungen, die die Strahlung hervorruft, besonders gefährdet. Die Nutzer müssten über diese Risiken und den verantwortungsbewussten Umgang mit den strahlenden Technologien aufgeklärt werden.


Europäische Umweltagentur warnt zum dritten Mal
"Mobilfunk ist ein Milliardengeschäft mit einer mächtigen Lobby, auch der Staat ist an diesem Geschäft beteiligt. Daraus erklärt sich, warum über diese Forschungsergebnisse nichts berichtet und dazu auch keine staatliche Verbraucherschutz-Politik gemacht wird. Nachdem nun zum dritten Mal die Europäische Umweltagentur vor den Risiken der mobilen Telefonie warnt, sollte in der Politik ein Umdenken zum Schutz der Verbraucher eintreten," fordert Peter Hensinger, Vorstand von Diagnose-Funk Deutschland und einer der Autoren des Forschungsberichts.


Italien: 80% Invalide durch Handy-Telefonieren

Telefonieren mit Handy- und Schnurlostelefonen kann zu einer 80-prozentigen Invalidität führen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Urteil des italienischen Höchstgerichts.

Die Wiener Ärztekammer fordert mittlerweile die Etablierung von handyfreien Zonen - ähnlich den rauchfreien Zonen. Die ÖÄK schreibt, dies sei notwendig, um die Strahlenbelastung zu minimieren und die Menschen zu einem bewussteren Umgang mit der Mobilfunktechnologie zu bringen.