Studien zu Mobilfunk

Täglich 53 mal am Handy

Der Bonner Forscher Aleander Markowetz beweist in seiner Studie der Bonner Universität, das Smartphones abhängig, unproduktiv und unglücklich machen. Der Juniorprofessor für Informatik hat mit einer App die Handy-Nutzung von 60.000 Personen ausgewertet. [weiter…]


Mobilfunkstrahlung: Wie groß ist das Risiko?

Viele denken, Mobilfunkstrahlung sei gesundheitlich unbedenklich. Doch jüngste Forschungsergebnisse mahnen zur Vorsicht. Ein interessanter Bericht aus der Schweiz...

http://www.beobachter.ch/leben-gesundheit/wohlfuehlen-praevention/artikel/mobilfunkstrahlung_wie-gross-ist-das-risiko/


Smartphones und Hochspannungsleitungen können Herzschrittmacher stören

Eine aktuelle der in Mailand auf der Cardiostim 2015 vorgestellten Studie können  elektromagnetische Felder durch Smartphones und Hochspannungsleitungen die Funktion von Herzschrittmachern oder implantierbaren Kardioverter-Defibrillatoren (ICD) stören.


Gerätehersteller und die US-Aufsichtsbehörde FDA raten Trägern von Herzschritt­machern und ICD zu einem Sicherheitsabstand von 15 bis 20 cm zwischen dem Implantat und dem Mobiltelefon. Die Warnung beruht allerdings auf Studien, die schon vor zehn Jahren an Herzschrittmachern durchgeführt wurden, so das Ärzteblatt. Link zum Äzteblatt-Artikel



Wortlaut Internationaler Appell an WHO und UN
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Internationaler Appell von 39 Wissenschaftlern

Wir sind Wissenschaftler, die sich mit der Untersuchung biologischer und gesundheitlicher Wirkungen nicht-ionisierender elektromagnetischer Felder (EMF) befassen. Basierend auf den von Experten geprüften Publikationen haben wir im Hinblick auf die allgegenwärtige und stetig zunehmende Exposition gegenüber EMF, die von Elektroanlagen und Funkgeräten ausgehen, erhebliche Bedenken. Dies gilt für – ist aber nicht begrenzt auf – Geräte, die wie Mobil- und Schnurlostelefone und ihre Basisstationen, WLAN, Rundfunk- und Fernsehantennen, intelligente Zähler („smart meter“) und Baby-Monitore hochfrequente Strahlen (RF-EMF) aussenden. Es trifft auch zu für elektrische Geräte und Infrastrukturen, die Elektrizität verteilen, wobei extrem niederfrequente elektromagnetische Felder (ELF-EMF) entstehen.


Gemeinsam fordern wir auch, dass

  • 1. Kinder und Schwangere besonders geschützt werden;
  • 2. Richtlinien und Ausführungsbestimmungen verbessert werden;
  • 3. die Hersteller ermuntert werden, sicherere Technologien zu entwickeln;
  • 4. die Einrichtungen, die für Erzeugung, Weiterleitung, Verteilung und Überwachung der Elektrizität verantwortlich sind, angemessene Stromqualität bereithalten und ordnungsgemäße elektrische Leitungsnetze bereitstellen, um schädlichen Streustrom möglichst gering zu halten;
  • 5. die Öffentlichkeit über die möglichen gesundheitlichen Risiken elektromagnetischer Felder vollständig aufgeklärt und über Maßnahmen zur Verminderung der Schädlichkeit unterrichtet wird;
  • 6. medizinisches Fachpersonal über die biologischen Wirkungen elektromagnetischer Felder unterrichtet und für die Behandlung elektrosensibler Patienten ausgebildet wird;
  • 7. die Regierungen für Ausbildung und Forschung zum Thema elektromagnetische Felder und Gesundheit Mittel bereitstellen, und zwar unabhängig von der Industrie und von der Forschung, die von der Industrie in Auftrag gegeben wird;
  • 8. die Medien finanzielle Verbindungen von Experten zur Industrie offenlegen, wenn sie deren Meinung zu Gesundheits- und Sicherheitsaspekten EMF-emittierender Technologien zitieren; und
  • 9. für Elektrosensible weiße Zonen (strahlungsfreie Gebiete) ausgewiesen werden.

Ärztezeitung: Bremer Studie sieht erhöhtes Krebsrisiko

Handy-Strahlung kann zumindest bei Mäusen das Krebswachstum fördern, teils sogar bei Feldstärken unterhalb der derzeit gültigen Grenzwerte. So das Ergebnis einer neuen Studie im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz durch die private Elitehochschule Jacobs University Bremen. Studienleiter ist Professor Alexander Lerchl.

Laut Ärztezeitung habe sich gezeigt, dass bei den Tieren mit der zusätzlichen Strahlenbelastung doppelt so häufig Tumore an Leber und Lunge auftraten wie bei denjenigen Tieren, die nur das Karzinogen bekommen hatten. Auch Lymphome seien häufiger aufgetreten. Die erhöhten Tumorraten entstanden nach Lerchls Angaben zum Teil auch schon bei Strahlenbelastungen, die nur halb so hoch waren wie der für Menschen gültige Ganzkörpergrenzwert, der bei 80 Milliwatt pro Kilogramm Körpergewicht liege.

Zitat Ärztezeitung: „Für die einzelnen Verbraucher sieht der als eher mobilfunkfreundlich geltende Professor bisher keinen Handlungsbedarf. Denn seine Versuchsanordnung sei ein Worst-Case-Szenario gewesen: Die Mäuse seien bereits seit der Schwangerschaft ihr Leben lang rund um die Uhr bestrahlt worden und hätten zusätzlich das krebserregende Mittel bekommen. Dennoch empfiehlt der Professor weitere Forschungsprojekte.“

 

Wir fragen: Wie sieht es mit den Kindern aus die schon pränatal hochfrequenter Handy-Strahlung durch die Mutter ausgesetzt und seitdem zeitlebens mit unterschiedlichsten Strahlungsfrequenzen (GSM, UMTS, LTE, WLAN, Bluetooth, TETRA, WIMAX…) konfrontiert wurden. Steuern wir gerade auf eine Katastrophe zu und der ehemalige Strahlenschutzkommissionsvorsitzende des Bereichs nichtionisierende Strahlung fordert weitere Forschung? Spätestens jetzt müssen wir vorsorgeorientiert handeln.

 

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/default.aspx?sid=881249&cm_mmc=Newsletter-_-Newsletter-C-_-20150312-_-Krebs

 


US-Studie: Erhöhtes Risiko für Kinder

Neue US-Studie (2014) bestätigt Risiken für Kinder durch die Strahlenbelastung von Smartphones, TabletPCs und WLAN sind besonders hoch. Die Studie weist die besondere Empfindlichkeit von Kindern nach. Kinder sind heute schon in der Embryonalphase passiv der nichtionisierenden Mikrowellenstrahlung von Smartphones, TabletPCs, DECT-Telefonen, WLAN und Sendemasten ausgesetzt, früh bekommen sie oft von den Eltern ein Smartphone oder einen TabletPC, nicht wenige Erziehungseinrichtungen wollen diese Geräte als Lernmittel einführen. Zeit, um aufzuklären...

Diagnose Funk Brennpunkt "Kinder" 2014
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Abschlussbericht BfS März-2014

Mehr als jeder vierte Bundesbürger macht sich lt. einer Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz Sorgen wegen Mobilfunksendeanlagen. Fast jeder fünfte Befragte ist wegen der Strahlung besorgt, die von Handys ausgehen. Fast 30% wünschen sich mehr Informationen zum Thema. 7% der Befragten fühlen sich gesundheitlich durch elektromagnetische Felder beeinträchtigt.

20% der Jugendlichen äußern Sorgen im Hinblick auf die Benutzung von Handys, 13% im Hinblick auf Mobilfunksendeanlagen.

Abschlussbericht: Differenzierte Betrachtung der Nutzung und der Wahrnehmung des Mobilfunks
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900-MHz-Strahlung beeinträchtigt die Hirnleistung von Ratten

Ratten waren beeinträchtigt beim Erkennen von Veränderungen in ihrer Umgebung nach 900-MHz-Behandlung, aber nicht in Navigation und Erinnerungsvermögen. Der Gehalt an Dopamin und Serotonin war vor allem im Hippocampus signifikant verändert, oxidativer Stress wurde nur wenig festgestellt. Gleichzeitige Eisenüberversorgung hatte kaum stärkere Wirkung als EMF allein. (K. Maaroufi et al. 2014)


Oxidativer Stress im Augenepithel durch 1,8-GHz-Strahlung

Menschliche Augenlinsen-Epithelzellen (HLE B3-Zellen) wurden 1,8-GHz-Strahlung (SAR 2, 3 und 4 W/kg) ausgesetzt (0,5, 1,0 und 1,5 Stunden). Die Strahlung erzeugte oxidativen Stress, der nachgewiesen wurde durch erhöhte Konzentrationen der Enzyme SOD und Katalase, von GPx, ROS und Lipidperoxidation. Wahrscheinlich wird die Regulation von 4 Genen antioxidativer Enzyme verändert. (Ni s et al. 2013)


Diagnose Funk Studienreport 2013/2014
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Mobilfunk - StudienReport 2012/13 Studienlage bestätigt besorgniserregende Gesundheitsrisiken von SmartPhones und Tablets

"Die große Anzahl neuer Studien zur Schädigung von Embryos, Schwangeren, Spermienschädigungen und zu den Gefahren von Gehirntumoren für Vielnutzer, die wir dokumentieren, zeigt, wie dringend eine Verbraucheraufklärung ist", so Peter Hensinger, Leiter des Ressorts Wissenschaft bei Diagnose-Funk. Die Studien, die v.a. die Frequenzbereiche von WLAN, GSM, UMTS und LTE untersuchen, in denen mit den SmartPhones, TabletPCs und WiFi-Spielen kommuniziert wird, sind durchweg in seriösen Fachzeitschriften veröffentlicht und in der Datenbank der Bundesregierung (www.emf-portal.de) dokumentiert. Als wichtige Entwicklungen seit 2012 werden u.a. dokumentiert:

  • die Grundlagen der Eingruppierung der Mobilfunkstrahlung durch die WHO als möglicherweise Krebs erregend,
  • dass die Strahlung Zellstress verursacht und damit eine Hauptursache entzündlicher Erkrankungen sein kann,
  • Ergebnisse zu Wirkungen auf die Stress-Hormon-Achse, und wie damit eine Verbindung zum Burn-Out-Syndrom besteht,
  • die erste Überblicksstudie zur Elektrohypersensibilität.
  • Quelle http://mobilfunkstudien.de/studienreport/index.php

Foto: Rainer Zens
Foto: Rainer Zens

Kresse reagiert auf WLAN-Strahlung. Für Menschen unbedenklich?

Kresse reagiert auf WLAN-Strahlung. Für Menschen unbedenklich? Dänische Schülerinnen haben in einem aufsehen erregenden Experiment deutlich gemacht, das elektromagnetische Felder, wie sie z.B. von WLAN-Routern ausgehen, evident biologische Effekte hervorrufen. In zwei identischen Räumen wurden unter gleichen Bedingungen jeweils Kästen mit Gartenkresse plaziert. Die Schülerinnen achteten genau darauf, jeweils die gleiche Menge Wasser, die gleichen Lichtverhältnisse und Temperaturen bereitzuhalten. Einiger Unterschied war ein WLAN-Router der in einem Raum untergebracht war. Nach zwölf Tagen zeigte sich, dass die Gartenkresse im Raum ohne Router sich prächtig entwickelte, im Router-Raum jedoch war die Kresse kaum entwickelt und braun, zum Teil sogar mutiert. Der Test wurde nochmals wiederholt, bei gleichem Ergebnis.

Im Gespräch mit dem Fernsehsender N24.de bestätigt der Strahlenbiologe Prof. Dr. med. Edmund Lengfelder, dass es nicht gesund sein kann, wenn ein Körper ständig zusätzlichen elektromagnetischen Feldern ausgesetzt ist. Er kritisiert laut N24, dass für die Zulassung von Geräten mit elektromagnetischen Feldern nur die Erwärmung des Körpers als Grenzwert genutzt wird - nicht aber andere Werte, von denen wir vielleicht nicht einmal wissen, dass sie durch Smartphone, WLAN-Router und Co. übertragen werden. Das sei "nicht akzeptabel", so Lengfelder weiter. Lengfelder hat bisher nach eigenen Angaben über 200 Publikationen[1] zu den Themenbereichen Radikalbiochemie, molekulare und zelluläre Strahlenwirkung, Strahlenrisiko, Radioökologie, Folgen nuklearer Unfälle, Tschernobyl-Folgen verfasst. Er ist Mitglied mehrerer internationaler Gesellschaften auf dem Gebiet der Strahlenforschung, Strahlenbiologie, Strahlenschutz, Radiologie und Onkologie sowie Biochemie. (wikipedia)


EMF-Brief 114 November 2013
WIK-EMF-Brief114-2013.pdf
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Fallbericht: Multifokaler Brustkrebs bei jungen Frauen mit längerem Kontakt zwischen Brust und Mobiltelefon

Brustkrebs, der bei Frauen unter 40 ohne eine familiäre Vorgeschichte oder eine genetische Veranlagung auftritt, ist ungewöhnlich und gibt Anlass dazu, weitere mögliche Gefahrenpotenziale und Umweltrisiken zu erforschen. Diese Studie berichtet über eine Fallserie von vier jungen Frauen im Alter von 21 bis 39 Jahren mit multifokalem invasiven Brustkrebs, welche Bedenken hinsichtlich eines möglichen Zusammenhangs mit nichtionisierender Strahlung durch die Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern von Mobiltelefonen aufkommen lässt. Alle Patientinnen trugen regelmäßig für bis zu 10 Stunden am Tag ihre Mobiltelefone in ihrem Büstenhalter mit direktem Kontakt zur Brust. Sie entwickelten Tumore in Bereichen ihrer Brüste unmittelbar unter der Stelle, wo sich ihr Mobiltelefon befand. Alle Patientinnen hatten keine familiäre Vorgeschichte mit Brustkrebs, wurden für BRCA1 und BRCA2 negativ getestet und hatten auch sonst keine anderen bekannten Brustkrebs-Risiken. Anhand der Bildgebung der Brust zeigten sich Gruppierungen mehrerer Tumorherde in der Brust direkt unter dem Bereich der Kontaktstelle zum Mobiltelefon. Die Pathologie aller vier Fälle zeigt auffallende Ähnlichkeiten, alle Tumore sind Hormonrezeptor-positiv, low - intermediate grade (niedriger bis intermediärer Malignitätsgrad), besitzen einen umfangreichen intraduktalen Teil und alle Tumoren haben eine nahezu identische Morphologie. Laut den Autoren sensibilisieren diese Fälle dafür, dass es an Daten zur Sicherheit im Hinblick auf einen längeren direkten Hautkontakt mit Mobiltelefonen fehlt. Bibliografie: West et al., Case Rep Med 2013: 2013: 354682.


Alarmierende Berichte der Arbeitsgruppe von Professor Lennart Hardell

Warnung vor 7-fach erhöhtem Tumorrisiko bei Handynutzung

Neue Schwedische Studie: Mikrowellen als „möglicherweise Krebs erregend“ bestätigt - Forderung nach WHO-Eingruppierung in "Krebs erregend".

 

Die schwedische Gruppe um Professor Hardell wertete neueste Daten zur Wirkung von Handystrahlung auf das Gehirn aus. Sie ergaben ein bis zu 7,7 fach erhöhtes Gehirntumorrisiko bei einer Langzeitnutzung von Handys und DECT-Telefonen von mehr als 20 Jahren. Dieses Ergebnis bestätigt nicht nur die WHO - Einstufung der nichtionisierenden Strahlung als "möglicherweise Krebs erregend" (Stufe 2B) vom Mai 2011. Professor Hardell fordert, die Mobilfunkstrahlung müsse jetzt von Stufe 2B auf "krebserregend" (Stufe 1) höhergestuft werden. Prof. Franz Adlkofer, der die REFLEX-Studie der EU leitete, die erstmals im Labor das Krebspotential von GSM und UMTS nachwies, sieht sich durch Hardell bestätigt: " Die Latenzzeit von Beginn bis Ausbruch eines Tumors beträgt bei Erwachsenen in der Regel zwei bis vier Jahrzehnte. Da die Zuverlässigkeit der Risikoabschätzung mit der Dauer der Strahlenbelastung zunimmt, ist die vorliegende Studie allen bisherigen an Aussagekraft überlegen."

Siehe auch den Diagnose Funk-Artikel

Kommentar von Prof. Franz Adelkofer
Forschungsbericht Prof. Lennart Hardell
pandora_hardell-ergebnisse_zf.pdf
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Pressemeldung von Diagnose Funk
zu Forschungsbericht Prof. Lennart Hardell
DF_PM_Hardell_2013_12_02.pdf
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Rimbach-Studie
umg_buchner-eger_rimbach-studie.pdf
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Selbitz-Studie
umg_selbitz-studie.pdf
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Im EMF-Portal, der Datenbank der Bundesregierung, wird das Ergebnis so zusammengefasst: "Die Autoren schlussfolgerten, dass diese Studie die vorherigen Ergebnisse eines Zusammenhangs zwischen bösartigen Hirntumoren und der Nutzung von Mobiltelefonen und Schnurlostelefonen bestätigten. Diese Ergebnisse unterstützen die Hypothese, dass hochfrequente elektromagnetische Felder eine Rolle sowohl im Initiations- als auch im Promotions-Stadium der Karzinogenese spielen."

http://www.emf-portal.de/viewer.php?aid=23576&l=g

520 Studien zeigen relevante Ergebnisse

Zum Thema Mobilfunk, Stichtag 1.3.2013, sind im EMF-Portal der Bundesregierung (Bundesamt für Strahlenschutz)  909 Mobilfunk–relevante Studien registriert, wovon nach der Auswertung von Diagnose Funk mindestens 520 Studien negative, teils sehr gravierende Effekte nachgewiesen haben und das überwiegend  bei Bestrahlungsstärken unterhalb der bestehenden Grenz- und Richtwerte.

Siehe auch http://www.mobilfunkstudien.de/   oder www.emf-portal.de

Wirkung von 900-MHz-Strahlung auf Rattenhirne: Oxidativer Stress

Dasdag et.al: Wirkung von 900 MHz-Hochfrequenz-Befeldung auf Beta-Amyloid-Protein, Proteinkarbonyl und Malondialdehyd im Gehirn. Electro-magnetic Biology and Medicine, 1–8, 2012.
DOI: 10.3109/15368378.2011.624654
Die Konzentrationen dreier Biomoleküle, β-Amyloid-Protein (Amyloid-beta 40, Aβ40), Karbonyl-Protein und Malondialdehyd, wurden in Rattenhirnen mit und ohne mobilfunkähnlicher Strahlung untersucht. Durch die 10-monatige 900-MHz-Bestrahlung wurden die Konzentrationen dieser Biomoleküle in den Rattenhirnen erhöht. Dies ist ein Hinweis, dass Langzeitbestrahlung oxidativen Stress in den Geweben erzeugt.
Siehe dazu auch die Zusammenfassung im emf-portal:
http://www.emf-portal.de/viewer.php?l=g&aid=20142

Hinweise für Schädigung der Spermien und der Fortpflanzung

BioInitiative Workin Group 2012

Mehrere internationale Labore haben Studien repliziert, die negative Auswirkungen auf die Qualität, Motilität und Pathologie von Spermien von Männern zeigen, die ein Handy benutzen und insbesondere von solchen, die ein Handy, einen PDA oder einen Personenrufempfänger an ihrem Gürtel oder in einer Hosentasche tragen (Sehen Sie Abschnitt 18 für Verweise– Agarwal et al., 2008: Agarwal et al., 2009; Wdowiak et al., 2007; De Iuliis et al., 2009; Fejes et al., 2005; Aitken et al., 2005; Kumar, 2012).

 

Andere Studien gelangen zur Schlussfolgerung, dass die Verwendung von Handys, die Exposition gegenüber Handystrahlung oder das Tragen von Handys in der Nähe der Hoden bei Männern sich auf die Anzahl, Motilität und Überlebensfähigkeit der Spermien sowie deren Struktur auswirken (Aitken et al., 2004; Agarwal et al., 2007; Erogul et al., 2006).

 

In Tierstudien haben sich oxidative Schädigung sowie DNA-Schäden gezeigt. Außerdem zeigten sich pathologische Veränderungen der Hoden von Tieren, eine Verringerung der Mobilität und Lebensfähigkeit von Spermien sowie des Weiteren Schädigungen der männlichen Keimbahn in nicht zu vernachlässigendem Umfang (Dasdag et al., 1999; Yan et al., 2007; Otitoloju et al., 2010; Salama et

al., 2008; Behari et al., 2006; Kumar et al., 2012).

 

Es gibt weniger Tierstudien, die sich mit den Auswirkungen von Handystrahlung auf die weiblichen Fruchtbarkeitsparameter befasst haben. Panagopoulous et al. (2012) berichten von einer verringerten Entwicklung und einer verminderten Größe von Eierstöcken sowie dem verfrühten Tod von Ovarialfollikeln und Nährzellen bei der Drosophila melanogaster.

 

Gul et al. (2009) berichten, dass die Exposition durch Hochfrequenzstrahlung von Handys im Standby-Modus (eingeschaltete Handys, ohne dass telefoniert wird) bei Ratten zu einer Verringerung der Anzahl von Ovarialfollikeln bei den Jungen führte, die von den exponierten Ratten zur Welt gebracht wurden.

 

Magras und Xenos (1997) berichteten von irreversibler Unfruchtbarkeit bei Mäusen nach fünf (5) Generationen der Exposition durch Hochfrequenzstrahlung mit Intensitäten von weniger als einem Mikrowatt pro Quadratzentimeter (μW/cm2), die somit denen von Mobilfunkmasten gleichen.

Diagnose Funk Übersetzung des BioInitiative Working Group-Berichts 2012
Über 1.800 neue Studien seit 2007 wurden ausgewertet.
df_bioinitiative-2012_uebersetzung.pdf
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Übersicht WLAN-Studien (nicht vollständig)

Reversible Mikrowellen-Wirkungen auf die Blut-Hirn-Schranke.

Albert EN, Kerns JM (1981) Reversible microwave effects on the blood-brain barrier. Reversible Mikrowellen-Wirkungen auf die Blut-Hirn-Schranke. Erschienen in: Brain Res 1981; 230 (1-2): 153 – 164


Immunhistopathologische Demonstration nachteiliger Wirkungen hochfrequenter Wellen, emittiert durch konventionelle Wi-Fi-Geräte, auf das Wachstum von Ratten-Hoden.

Atasoy HI et al. (2012) Immunohistopathologic demonstration of deleterious effects on growing rat testes of radiofrequency waves emitted from conventional Wi-Fi devices. J Pediatr Urol 2012


Die Nutzung von Laptop-Computern, die mit dem Internet über WiFi verbunden sind, vermindert die menschliche Spermienmotilität und erhöht die Spermien-DNA-Fragmentierung . Avendano C et al. (2012) Use of laptop computers connected to internet through Wi-Fi decreases human sperm motility and increas-es sperm DNA fragmentation. Fertil Steril 2012; 97 (1): 39 - 45.e2


Nichtthermische Wirkungen von 2,45 GHz-Mikrowellen auf den Spindelapparat, mitotische Zellen und die Lebensfähigkeit von V-79- Zellen des Chinesischen Hamsters.

Ballardin M et al. (2011) Non-thermal effects of 2.45GHz micro-waves on spindle assembly, mitotic cells and viability of Chinese hamster V-79 cells. Muta-tion Research - Fundamental and Molecular Mechanism of Muta-genesis 2011:1–9


Histologische und histochemische Wirkung einer Mikrowellen-Befeldung auf das Zentralnervensystem bei Kaninchen und Meerschweinchen.

Baranski S (1972) Histological and histochemical effect of micro-wave irradiation on the central nervous system of rabbits and guinea pigs. Am J Phys Med 1972; 51 (4): 182 – 191


Beobachtungen an Föten der Maus nach Befeldung bei 2,45 GHz-Mikrowellen.

Berman E, Kinn JB, Carter HB (1978) Observations of mouse fetus-es after irradiation with 2.45 GHz microwaves. Health Phys 1978; 35 (6): 791 – 801


Vermindertes Gewicht bei den Maus-Nachkommen nach 2450 MHz (CW)-Mikrowellen-Befeldung im Uterus.

Berman E, Carter HB, House D (1982) Reduced weight in mice offspring after in utero exposure to 2450-MHz (CW) microwaves. Bioelectromagnetics 1982; 3 (2): 285 – 291


Vermindertes Körpergewicht bei fetalen Ratten nach der Befeldung mit 2450 MHz (CW)-Mikrowellen.

Berman E, Carter HB (1984) Decreased body weight in fetal rats after irradiation with 2450-MHz (CW) microwaves. Health Phys 1984; 46 (3): 537 – 542


Wirkungen isothermischer 2.45 GHz Mikrowellen-Befeldung auf den Säugetier-Zellzyklus: Vergleich mit Wirkungen isothermischer 27 MHz Hochfrequenz-Befeldungs-Exposition.

Cleary SF, Cao G, Liu LM (1996) Effects of isothermal 2.45 GHz microwave radiation on the mammalian cell cycle: comparison with effects of isothermal 27 MHz radiofrequency radiation exposure.Bioelectrochem Bioenerg 1996; 39 (2): 167 – 173


2,45 GHz (CW) Mikrowellen-Befeldung verändert die zirkadiane Organisation, das räumliches Gedächtnis, die DNA-Struktur in den Gehirnzellen und Blutzellen-Zählungen von männlichen Mäusen,

Chaturvedi CM, Singh VP, Singh P, Basu P, Singaravel M, Shukla RK, Dhawan A, Pati AK, Gangwar RK, Singh SP (2011)  2.45 GHz (Cw) microwave irradiation alters circadian organization, spatial memory, DNA structure in the brain cells and blood cell counts of male mice, mus musculus.Mus musculus. Progr Electro-magn Res B 2011; 29 : 23 - 42

Wirkungen kontinuierlicher und gepulster 2450 MHz-Befeldung auf spontane lymphoblastoide Transformation menschlicher Lympho-yten in vitro.

Czerska EM, Elson EC, Davis CC, Swicord ML, Czerski P (1992) Ef-fects of continuous and pulsed 2450-MHz radiation on spontaneous lymphoblastoid transformation of human lymphocytes in vitro. Bioelectromagnetics 1992; 13 (4): 247 – 25

Nicht-thermische Wirkungen bei der Mikrowellen-induzierten Auffaltung von Proteinen, beobachtet durch Chaperon-Bindung.

George DF, Bilek MM, McKenzie DR (2008) Non-Thermal effects in the microwave induced unfolding of proteins observed by chaper-one binding. Bioelectromagnetics 2008; 29 (4): 342 – 330  

Eine Bewertung des teratogenen Potentials einer verlängerten Expo-sition schwangerer Ratten bei 2450 MHz.

II. Jensh RP, Vogel WH, Brent RL (1983) An evaluation of the terato-genic potential of protracted exposure of pregnant rats to 2450-MHz microwave radiation. II. Postnatal psychophysiologic analysis. Postnatale psychophysiologische Analyse. J Toxicol Environ Health 1983; 11 (1): 37 – 59

Die Wirkungen einzelner und wiederholter Exposition bei 2,45 GHz hochfrequenten Feldern auf die c-Fos-Protein-Expression in dem paraventrikulären Nukleus des Ratten-Hypothalamus.

Jorge-Mora T, Misa-Agustino MJ, Rodriguez-Gonzalez JA, Jorge-Barreiro FJ, Ares-Pena FJ, Lopez- Martin E (2011) The Effects of Sin-gle and Repeated Exposure to 2.45 GHz Radiofrequency Fields on c-Fos Protein Expression in the Paraventricular Nucleus of Rat Hypo-thalamus.Neuro-chem Res 2011; 36 (12): 2322 – 2332

Die Exposition bei 2,45 GHz Mikrowellen-Befeldung provoziert zerebrale Veränderungen bei der Induktion von HSP-90 a/ß-Hitzeschock-Proteinen bei Ratten.

Jorge-Mora T, Alvarez-Folgueiras M, Leiro J, Jorge-Barreiro FJ, Ares-Pena FJ, Lopez-Martin E (2010) Exposure to 2.45 GHz microwave radiation provokes cerebral changes in induction of HSP-90 a/ß.heat shock protein in rat. Prog Electro-magn Res 2010; 100 : 351 – 379  

Pathophysiologie der Mikrowellen-Befeldung: Wirkung auf das Ratten-Gehirn.

Kesari KK, Kumar S, Behari J (2012) Pathophysiology of microwave radiation: effect on rat brain. Appl Biochem Biotechnol 2012; 166 (2): 379 - 388

Grüntee-Catechine schützen Ratten vor Mikrowellen-induziertem oxidativem Schaden am Herz-Gewebe.

Kim MJ, Rhee SJ (2004) Green tea catechins protect rats from microwave-induced oxidative damage to heart tissue. J Med Food 2004; 7 (3): 299 – 304

Qualitative Enzym-Histochemie und Mikroanalyse deckt Veränderungen bei der ul-trastrukturellen Verteilung von Calcium und Calcium- aktivierenden ATPasen nach Mikrowellen-Befeldung der medialen Habenula auf

 Kittel A, Siklos L, Thuroczy G, Somosy Z (1996) Qualitative enzyme histochemistry and microanalysis reveals changes in ultrastructural distribution of calcium and calcium-activated ATPases after micro-wave irradiation of the medial habenula.. Acta Neuropathol (Berl) 1996; 92 (4): 362 – 368

Schwache Mikrowellen-Befeldung und zentrale cholinerge Systeme.

Lai H, Carino MA, Horita A, Guy AW (1989) Low-level microwave irradiation and central cholinergic systems. Pharmacol Biochem Behav 1989; 33 (1): 131 – 138

2.45 GHz Hochfrequenz-Felder verändern die Genexpression in kultivierten menschlichen Zellen.

Lee S, Johnson D, Dunbar K, Dong H, Ge X, Kim YC, Wing C, Jayathilaka N, Emmanuel N, Zhou CQ, Gerber HL, Tseng CC, Wang SM (2005) 2.45 GHz radiofrequency fields alter gene expression in cultured human cells. FEBS Lett 2005; 579 (21): 4829 – 4836

Mikrowellen und Zellmembran. IV. Protein-Shedding bei menschlichen Erythrozyten: Quantitative Analyse durch Hochleistungs-Flüssigkeits-Chromatographie.

Liburdy RP, Rowe AW, Vanek PF Jr (1998) Microwaves and the cell membrane. IV. Protein shedding in the human erythrocyte: quantita-tive analysis by high-performance liquid chromatography.Radiat Res 1988; 114 (3): 500 – 514

Glukose-Verabreichung mildert die Defizite des räumlichen Gedächtnisses, hervorgerufen durch chronische schwache Mikrowellen-Exposition.

Physiol Behav 2012; 106 (5): 631 – 637 Lu Y, Xu S, He M, Chen C, Zhang L, Liu C, Chu F, Yu Z, Zhou Z, Zhong M (2012) Glucose administration attenuates spatial memory deficits induced by chronic low-power-density microwave exposure.

Elektromagnetische Felder bei 2,45 GHz lösen Veränderungen bei den Hitzeschockproteinen 90 und 70 aus, ohne die apoptotische Aktivität in der Schilddrüse der Ratte zu verändern.

Misa Agustino MJ, Leiro JM, Jorge Mora MT, Rodriguez-Gonzalez JA, Jorge Barreiro FJ, Ares-Pena FJ, Lopez-Martin E (2012) Electro-magnetic fields at 2.45 GHz trigger changes in heat shock proteins 90 and 70 without altering apoptotic activity in rat thyroid gland.Biol Open 2012; 1 (9): 831 - 838


Melatonin moduliert die drahtlos (2,45 GHz) induzierte oxidative Verletzung durch TRPM2 und Spannungs-gesteuerte Ca(2+)-Kanäle im Gehirn und im Spinal-Ganglion der Ratte.

Naziroglu M, Celik O, Ozgul C, Cig B, Dogan S, Bal R, Gumral N, Rodriguez AB, Pariente JA (2012) Melatonin modulates wireless (2.45 GHz)-induced oxidative injury through TRPM2 and voltage gated Ca(2+) channels in brain and dorsal root ganglion in rat. Physiol Behav 2012; 105 (3): 683 – 692


2,45 GHz-drahtlose Geräte rufen oxidativen Stress und Proliferation durch cytosolischen Ca(2+)-Influx bei menschlichen Leukämie-Krebszellen hervor.

Naziroglu M, Cig B, Dogan S, Uguz AC, Dilek S, Faouzi D (2012) 2.45-Gz wireless devices induce oxidative stress and proliferation through cytosolic Ca(2+) influx in human leukemia cancer cells.  Int J Radiat Biol 2012; 88 (6): 449 - 456


Mikrowellen-Befeldung von Ratten bei 2.45 GHz aktiviert die pinozytotisch-artige Tracer-Aufnahme durch kapillare Endothelzellen der Hirnrinde.

Neubauer C, Phelan AM, Kues H, Lange DG (1990) Microwave irradiation of rats at 2.45 GHz activates pinocytotic-like uptake of tracer by capillary endothelial cells of cerebral cortex. Bioe-lectromagnetics 1990; 11 (4): 261 – 268


Schützende Wirkung von Melatonin vor oxidativer Schädigung im Ratten-Hoden, die durch drahtlose Geräte (2,45 GHz) ausgelöst wurde.

Oksay T, Naziroglu M, Dogan S, Guzel A, Gumral N, Kosar PA (2012) Protective effects of melatonin against oxidative injury in rat testis induced by wireless (2.45 GHz) devices. Andrologia 2012


Wirkungen von Wi-Fi-Signalen auf die P300-Komponente ereigniskorrelierter Potenziale während einer auditorischen Hayling-AufgabePapageorgiou

CC, Hountala CD, Maganioti AE, Kyprianou MA, Rabavilas AD, Papadimitriou GN, Capsalis CN (2011) Effects of Wi-Fi signals on the P300 component of event-related potentials during an auditory Hayling task. . J Integr Neurosci 2011; 10 (2): 189 – 202


Proteinkinase C-Aktivität in sich entwickelnden Ratten-Hirn-Zellen, exponiert bei 2,45 GHz-Befeldung. Paulraj R, Behari J (2006) Protein kinase C activity in developing rat brain cells exposed to 2.45 GHz radiation. Electromagn Biol Med 2006; 25 (1): 61 – 70


Die Effekte von Mikrowellen geringer Stärke auf die Fluidität von Photorezeptor-Zellmembranen.

Pologea-Moraru R, Kovacs E, Iliescu KR, Calota V, Sajin G (2002) The effects of low level microwaves on the fluidity of photoreceptor cell membrane. Bioelectrochemistry 2002; 56 (1-2): 223 – 225


 2,45 GHz-Mikrowellen-Befeldungs-induzierter oxidativer Stress beeinflusst die Implantation oder Schwangerschaft bei Mäusen, Mus musculus.

Shahin S, Singh VP, Shukla RK, Dhawan A, Gangwar RK, Singh SP, Chaturvedi CM (2013) 2.45 GHz Microwave Irradiation-Induced Oxi-dative Stress Affects Implantation or Pregnancy in Mice, Mus musculus.Appl Biochem Biotechnol 2013; 169 (5): 1727 - 1751


Untersuchung nichtionisierender Mikrowellen-Strahlung auf das Zentralnervensystem und Verhaltens-Reaktionen.

Shandala MG, Dumanskii UD, Rudnev MI, Ershova LK, Los IP (1979) Study of nonionizing microwave radiation effects upon the central nervous system and behavior reactions. Environ Health Perspect 1979; 30 : 115 - 121


Chronische, nicht-thermische Exposition bei modulierter 2450 MHz-Mikrowellen-Befeldung verändert die Schilddrüsenhormone und das Verhalten männlicher Ratten.

Sinha RK (2008) Chronic non-thermal exposure of modulated 2450 MHz microwave radiation alters thyroid hormones and behavior of male rats. Int J Radiat Biol 2008; 84 (6): 505 – 513


Beschleunigte Entwicklung von spontanem und Benzpyren-induziertem Hautkrebs bei Mäusen, die bei 2450 MHz Mikrowellen-Befeldung exponiert wurden.

Szmigielski S, Szudzinski A, Pietraszek A, Bielec M, Janiak M, Wrembel JK (1982) Accelerated development of spontaneous and benzopyrene-induced skin cancer in mice exposed to 2450-MHz microwave radiation Bioelectromagnetics 1982; 3 (2): 179 – 191


Intensitätsabhängige Wirkungen von elektromagnetischen Mikrowellen auf die Acetylcholinesterase-Aktivität und die Protein-Konformation bei Skelettmuskeln der Froschs.

Vukova T, Atanassov A, Ivanov R, Radicheva N (2005) Intensity-dependent effects of microwave electromagnetic fields on acetyl-cholinesterase activity and protein conformation in frog skeletal muscles.Med Sci Monit 2005; 11 (2): BR50 - BR56


Akute Exposition mit gepulsten 2450 MHz-Mikrowellen beeinflusst das Verhalten von Ratten im Wasser- Labyrinth.

Wang B, Lai H (2000) Acute exposure to pulsed 2450 MHz micro-waves affects water-maze performance of rats. Bioelectromagnetics 2000; 21 (1): 52 – 56


Exposition bei elektromag-netischen 2,45 GHz-Feldern löst eine HSP-verbundene Stress-Reaktion im Hippokampus aus.

Yang XS, He GL, Hao YT, Xiao Y, Chen CH, Zhang GB, Yu ZP (2012) Exposure to 2.45 GHz electromagnetic fields elicits an HSP-related stress response in rat hippocampus. Brain Res Bull 2012; 88 (4): 371 – 378

 

Eine argentinische Studie belegt Gesundheitsgefahr beim kabellosen Surfen mit Laptops

WLAN-Strahlung schädigt die Fruchtbarkeit von Männern
Gerade Laptops, Netbooks, Tablet-PCs und weitere Geräte, die über WLAN kommunizieren, stehen auf der Weihnachtswunschliste ganz oben. Nun belegt eine aktuelle argentinische Studie, dass WLAN-Strahlung die Fruchtbarkeit des Mannes schädigen und zu DNA-Brüchen führen kann.

df_pm_wlan-studie_2011-12-04.pdf
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Studiereport 2011
Studien, die eindeutige Effekte ermittelt haben
df_studienreport_2011-08-12.pdf
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Studienliste 2010
Studien, die eindeutige Effekte durch Mobilfunk ermittelt haben
df_studienliste.pdf
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WLAN gefährdet Ihre Gesundheit
wlan-gefaehrdet-gesundheit-11.2012.pdf
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Jugend forscht

Marion und Evelin Linder gewannen mit ihrem Projekt „Die mutagene Wirkung von Handystrahlung“ den 3. Platz im Fachbereich Biologie. Die beiden Schülerinnen untersuchten, ob die umstrittenen Handystrahlen wirklich gefährlich sind. Ihre Resultate sind nicht beruhigend: Bei ihren mikrobiologischen Forschungen am „Haustier der Genetiker“, dem Darmbakterium Escherichia coli, entdeckten sie tatsächlich Hinweise auf eine erhöhte Mutationsrate.

 

http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-lennestadt-und-kirchhundem/junge-forscher-sahnten-bei-jugend-forscht-ab-id7751552.html