Zitatensammlung

Anja Lutz (36) vom Bundesamt für Strahlenschutz, 2014, Bild-Zeitung:

„Noch fehlen Ergebnisse von Langzeitstudien. Aber: Wenn Menschen gesundheitliche Beschwerden auf Funk-Antennen zurückführen, sollte man das auf jeden Fall ernst nehmen.“


Prof. Dr. Hutter, Medizinische Universität Wien:

„Nach unserer Erfahrung gibt es hohen Bedarf an ausgewogener und fundierter Information zu gesundheitlichen Auswirkungen der mobilen Telekommunikation. Eine endgültige Abschätzung des Risikos ist derzeit zwar noch nicht möglich. Dennoch liegen ausreichend spezifische Studienergebnisse vor, die einen vorsorgeorientierten Umgang mit Mobilfunkanwendungen dringen anraten lassen“.


Umweltkonferenz der Vereinigten Nationen, Rio de Janeiro (1992)

"Maßnahmen sollen dann ergriffen werden, wenn negative Auswirkungen auf die Gesundheitoder die Umwelt vermutet werden, auch wenn es dafür noch keinen echten Beweis gibt."


Regierungschefs bei der Umweltkonferenz in Rio (2000)

"Bei konkretem Verdacht auf gesundheitliche Folgen neuer Techniken muss direkt reagiert und nicht gewartet werden, bis die oft komplizierten Ursachen lückenlos nachzuweisen sind."


Prof. Dr. Weil, Harvard Universität 1995

„Toxische Belastungen gehören zu den häufigsten Ursachen von Krankheit und eingeschränkter Heilungsreaktion. Neben den Giften bereiten zunehmend toxische Formen von physikalischer Energie Sorgen, wobei die elektromagnetische Umweltbelastung die signifikanteste Form darstellt, die der Mensch in diesem Jahrhundert hervorgebracht hat. Sie ist besonders gefährlich. Toxine, egal ob stofflich oder energetisch, können die DNA schädigen, die Abwehrkräfte schwächen und die Entwicklung von Krebs und anderen Krankheiten fördern. Bemerkenswert ist die Trägheit, mit der Mediziner und Wissenschaftler ein Interesse für diese Thematik entwickeln, hier droht eine der größten Gefahren für die Gesundheit und für das gesamte Wohlergehen der heutigen Welt.“


Bundesarchiv, B 145 Bild-F086559-0017 / Stutterheim, Christian / CC-BY-SA
Bundesarchiv, B 145 Bild-F086559-0017 / Stutterheim, Christian / CC-BY-SA

Bundespostminister Wolfgang Boetsch (1994)

"Die aufgeregte Diskussion in der Bevölkerung über die Kernenergie dürfte in Relation zu dem, was uns die Mobilfunknetze noch bescheren werden, nur ein laues Lüftchen gewesen sein."


Quelle: Wikipedia
Quelle: Wikipedia

Peter Hintze, CDU-Generalsekretär, zur Basisstation über seinem Büro auf dem Dach des Bonner Konrad-Adenauer-Hauses (1994)

„Ich will die D-Netz-Sender wieder loswerden. Meine Gesundheit wird geschädigt."


Prof. Dr. Peter Semm, Universität Frankfurt, Forscher im Telekom-Auftrag (1998)

"Ich würde mein Kind nicht in einen Kindergarten schicken, wenn sich im Umkreis von 250 Metern eine Mobilfunkanlage befindet."


Prof. Dr. Ross Adey, Loma-LindaUniversität, Kalifornien (1970)

„Wir wissen sehr gut, dass gepulste Signale auf den Menschen stärker einwirken als ungepulste. Gepulste Mikrowellen greifen tief in biologische Prozesse ein.“


Bundesanstalt für Arbeitsmedizin, Berlin (1998)

"Periodisch gepulste Mikrowellen der Intensität eines üblichen Mobilfunktelefonates beeinflussen die bioelektrische Gehirnaktivität."


Bundesanstalt für Arbeitsmedizin, Berlin (1998)

"Es gibt keinen Zweifel, dass Handywellen, die noch keinen thermischen Effekt auslösen, biologisch wirksam werden können."


Dr. H.P. Reiser, Dr. W. Dimpfel und Dr. F. Schober, Pro-Science Institut im Auftrag der Telekom (1995)

"Bei 36 Probanden führte die gepulste Strahlung im Labor direkt nach dem Einschalten zu Veränderungen im EEG."


Dr. Stefan Schulze, Klinikum Großhadern in München (1997)

"Wir fanden bei zwei Drittel der Probanden nach dem Einschalten des Handys eine gesteigerte Aktivität im EEG."


Prof. Dr. Alexonder Borbely, Institut für Toxikologie, Uni Zürich (1999)

"Veränderungen im EEG traten nach 15 Min. Handy-Einschaltzeit auf. Im Schlaf-EEG gab es Verkürzungen der REM-Phase."


Prof. Dr.-lng. Günter Käs, Bundeswehr- Universität (1997)

"Die Grenzwerte in Deutschland sind reichlich hoch. In Russland werden in der Medizin gepulste Mikrowellen zu Therapiezwecken eingesetzt, die nachweislich wirken; diese liegen beim 10.000stel der deutschen Grenzwerte."


ICNIRP- Vorsitzender Prof. Dr. Jürgen Bernhardt zur Elektrosmogverordnung "Zweifelsfrei verstanden haben wir bei den hochfrequenten Feldern nur die thermische Wirkung, und nur auf dieser Basis können wir Grenzwerte festlegen. Es gibt darüber hinaus Hinweise auf krebsfördernde Wirkungen und Störungen an der Zellmembran."


Das NRW-Umweltministerium auf die Anfrage eines Düsseldorfer Bürgers zur Verordnung (1998)

"Neben den abgesicherten thermischen Wirkungen, die Grundlage der Grenzwerte sind, gibt es eine große Zahl von Hinweisen auf Langzeitwirkungen, z.B. Kinderleukämie, Gehirntumore und Brustkrebs, weit unterhalb dieser Grenzwerte."


Prof. Dr. Heyo Eckel, Bundesärztekammer (August 2000)

"Es gibt gewichtige Hinweise auf Schäden durch Mobilfunkstrahlung. Ich halte es für sorglos, wenn man an den bestehenden Grenzwerten festhält. Die zuständigen Behörden werden von uns dringend aufgefordert, sich mit den wissenschaftlichen Ergebnissen, und es handelt sich um zahlreiche seriöse Forschungen, das sei deutlich betont, auseinanderzusetzen."


Prof Dr.-lng. Günter Käs, Bundeswehruniversität (2000)

"Die Strahlungswerte der Mobilfunknetze liegen zwar unter den Grenzwerten, aber diese Grenzwerte orientieren sich nicht an der Gesundheit."


WHO zum Thema Elektrosmog (Oktober 1999)

"Keine Normungsbehörde hat Grenzwerte mit dem Ziel erlassen, vor langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen, wie einem meglichen Krebsrisiko, zu schützen."


Dr.-lng. Georg Bahmeier, Bundeswehruniversität (1992)

"Der Mensch reagiert bereits auf kleinste Hochfrequenzreize ab der Stärke von 0,1 μW/m2. Hier ist schon die veränderte Kalziumabgabe menschlicher Hirnzellen feststellbar. Je näher man an einer Sendeanlage lebt, umso ungünstiger die Bedingungen. In der Gentechnik werden Mikrowellen geringer Intensität eingesetzt, um Zellen zu verändern."


Resümee von 16 Wissenschaftlern aus 10 Ländern während des Internationalen Elektrosmog-Symposiums an der Uni Wien (Oktober 1998) "Biologische Effekte im nichtthermischen Bereich gelten als wissenschaftlich gesichert."


Ärztekammer Niedersachsen (August 2002)

"Abschalten, vor allem nachts! Weder ein eingeschaltetes Handy noch dasschnurlose DECT-Telefon gehören auf den Nachttisch."