Gemeinde Korb in Baden-Würtemberg
Gemeinde Korb in Baden-Würtemberg
Gutachten der Gemeinde Korb
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Initiative gegen WLAN Hotspots
korb_keine-wlan-hotspots_2014.pdf
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Gemeinde Korb gegen öffentliches WLAN

Korb (rm). Keine Mehrbelastung durch Mobilfunkstrahlung wird es in der Ortsmitte von Korb geben: Bei nur vier Gegenstimmen lehnte der Gemeinderat die Einrichtung von WLAN-Hotspots auf öffentlichen Plätzen ab. Die Korber Gemeinderäte bleiben damit ihren bereits früher gefassten Beschlüssen treu, Hochfrequenzstrahlung zu minimieren, wo immer möglich.

 

Mit der Aussage „Gesundheit geht vor Komfort“ brachte ein Gemeinderat die Problematik auf den Punkt. Bereits die Verwaltung der 10.000-Einwohner zählenden Gemeinde in der Nähe von Stuttgart hatte dem Gemeinderat das „Nein“ zu öffentlichen WLAN-Hotspots empfohlen, u.a. mit dem Hinweis darauf, dass die Gemeinde – in Zusammenarbeit mit der mobilfunkkritischen Bürgerinitiative am Ort und den Gemeinderäten – bereits seit einigen Jahren intensiv ein Konzept der Minimierung von Mobilfunkstrahlung verfolge und deshalb im Falle der WLAN-Hotspot-Anfrage eine Ablehnung sinnvoll wäre.

 

Die „Initiative Korb – Bürger für eine strahlungsärmere Zukunft“ hat die Entscheidung gegen die öffentlichen WLAN-Hotspots außerordentlich begrüßt. Seit mehr als fünf Jahren informiert sie Öffentlichkeit, Gemeinderäte und Verwaltung über das Gefährdungspotential von Mobilfunkstrahlung. Zur anstehenden Entscheidung verfasste die Initiative eine Stellungnahme mit der Bitte an die Gemeinderäte, einem „Öffentlichen Gratis-WLAN im Ortsgebiet von Korb eine Absage“ zu erteilen. In der Begründung ist dazu zu lesen: „WLAN-Hotspots sind Mobilfunk-Dauerstrahler. Sie geben ständig jene Hochfrequenzstrahlung in ihre Umgebung ab, deren Minimierung sich Gemeinderat und Verwaltung der Gemeinde Korb verschrieben haben.

 

Allein unter diesem Aspekt ist die Ablehnung öffentlicher WLAN-Hotspots-Dauerstrahler äußerstes Gebot. Vor allem Kinder und Jugendliche, die in ihrem Organismus noch weit empfindlicher auf Strahlen reagieren, sind davon betroffen.“

http://www.initiative-korb.de


Gemeinde Allensbach
Gemeinde Allensbach

Gemeinde Allensbach erarbeitet ein Mobilfunkvorsorgekonzept

„Das ist ein Thema, bei dem interessierte Bürger die Chance haben sollten, mitzureden“, erklärt Bürgermeister Helmut Kennerknecht in der Zeitung Sügkurier. Zitat: „Wenn wir nichts machen, kann es einen Antennenwildwuchs im Dorf geben.“

Mobilfunk-Gutachten 1
Allensbach-GutachtenNr123112011-1.pdf
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Mobilfunk-Gutachten 3
Allensbach-GutachtenNr323092013-1.pdf
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Mobilfunk-Gutachten 2
Allensbach-GutachtenNr2Messg27102011.pdf
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Mobilfunk-Gutachten 4
Allensbach-GutachtenNr4130712.pdf
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Mobilfunk-Gutachten 5
Allensbach-GutachtenNr523092013.pdf
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Rathaus Holzkirchen
Rathaus Holzkirchen

Holzkirchen: Dem Mobilfunk Grenzen setzen

Wenn Mobilfunkbetreiber ihre Sender platzieren, haben die Gemeinden wenig zu melden. So muss der Markt Holzkirchen hinnehmen, dass die Telekom jetzt zwei Sender im Gemeindegebiet mit LTE-Technik aufrüstet. Doch diese Machtlosigkeit könnte bald vorbei sein.[…]

… Doch seit kurzem sind die Gemeinden nicht mehr ganz so ohnmächtig. Das Zauberwort heißt Mobilfunk-Vorsorgekonzept, das über das Baurecht wirksam wird. Egmont Ernst (FWG) wies im Ausschuss auf diese neue Chance hin.Die Zulässigkeit solcher Mobilfunk-Vorsorgekonzepte bestätigte das Bundesverwaltungsgericht im August 2012.

http://www.merkur-online.de/lokales/region-holzkirchen/holzkirchen/mobilfunk-grenzen-setzen-3322566.html


Riedenburg
Riedenburg

Stadt Riedenburg steuert über Vorsorgeplanung

Der Riedenburger Stadtrat hat kürzlich eine Vorsorgeplanung für Mobilfunkstandorte im Gemeindegebiet auf den Weg gebracht. Der Beschluss dafür fiel einstimmig. Vor allem die Riedenburger Wohngebiete sollen dank des Konzepts künftig frei von Sendeanlagen bleiben.

 

 

Zitat Homepage der Stadt:

Und bedenken Sie bitte, dass jeder einzelne von uns durch seine gesteigerte Nutzung drahtloser Kommunikationssysteme die Ursache für den Aufbau weiterer Mobilfunksendeanlagen schafft – und dass sich jeder von uns mit seinem eigenen Handy, Smartphone, schnurlosen Telefon, WLAN etc. und sogar mit dem Babyphone elektromagnetischer Strahlung in erheblicher Dosis aussetzt…

 

http://riedenburg.de/leben-wohnen/mobilfunk

Immissionsgutachten Riedenburg
Umweltinstitut München
Mobilfunk-Immissionsgutachten_Riedenburg
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Rathaus Freudenstadt
Rathaus Freudenstadt

Ziel in Freudenstadt: Belastung senken

Kreis Freudenstadt. Die Bürgerinitiativen Mobilfunk im Landkreis Freudenstadt sind sich bewusst, dass es bei der künftigen Arbeit vor allem darum gehen muss, die zu hohe Strahlenbelastung und die Grenzwerte abzusenken. Ihr Engagement richtet sich nicht vorrangig gegen die modernen Kommunikationstechnologien, sondern vielmehr gegen deren schädliche Auswirkungen. Zum Jahresabschluss zogen die Mitglieder bei ihrer Zusammenkunft im Umweltzentrum in Freudenstadt Bilanz über ihre Arbeit. In mehreren Sitzungen hatten sich die Bürgerinitiativen mit den Problemen des Mobilfunks, den modernen Kommunikationstechnologien und den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen befasst. Besonders hervorgehoben wurden die Aktionen und Stellungnahmen der 26. Bundesimmissionsschutzverordnung, die Verteilung von Informationsblättern und Flyern in verschiedenen Orten des Landkreises, die Podiumsdiskussion mit den Bundestagskandidaten und Aktionen sowie Gespräche über Mobilfunkanlagen auf Wassertürmen. Ebenso erwähnt wurde in der Versammlung die Veranstaltung in Pfalzgrafenweiler zum Thema Auswirkungen von Mobilfunkstrahlen auf Mensch, Tier und Natur sowie eine Vortragsveranstaltung an der Waldorfschule in Calw. Auch die Auseinandersetzung mit dem TETRA–Funk (Behördenfunk) war Teil der Arbeit der Bürgerinitiativen. Konzept notwendig Das im vergangenen Jahr beschlossene Vorsorgekonzept der Stadt Freudenstadt, das laut Bürgerinitiativen im Hinblick auf die Strahlenbelastung dringend notwendig ist, wird unter Beteiligung des Gemeinderats und der dafür vorgesehenen Mess- und Beratungsinstitution weiter bearbeitet.

http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.freudenstadt-ziel-belastung-senken.c0390ae6-112a-4f37-a775-0d213e590a24.html


Rathaus Aschaffenburg
Rathaus Aschaffenburg

Aschaffenburg klärt auf- Warum nicht Flieden

Infos auf der Homepage der Stadt Aschaffenburg
Beim Telefonieren mit dem Handy ist man im Allgemeinen sehr viel stärkeren elektromagnetischen Feldern ausgesetzt als durch benachbarte Mobilfunkanlagen. Daher sollte jeder seine Strahlenbelastung möglichst gering halten. Darüber hinaus gibt es zu beachten: Die Nachfrage nach mobiler Kommunikation beeinflusst auch die Anzahl der Mobilfunkantennen. Je mehr Menschen gleichzeitig mobil kommunizieren oder Daten übertragen, desto mehr Antennen werden benötigt, da eine einzelne Antenne nicht mehr als 56 Verbindungen gleichzeitig bedienen kann. Gleichzeitig beeinflusst unser Anspruch an die Erreichbarkeit auch die Leistung der Antennen. Wollen wir auch aus Kellern und Tiefgaragen mobil telefonieren, müssen die Antennen mit mehr Leistung senden. Weit weniger Energie benötigt ein Handy beim Telefonieren im Freien.

 

Tipps für strahlungsarmes Telefonieren:

  • Leitungsgebundene Telefone, sofern sie verfügbar sind, dem Handy vorziehen, insbesondere bei längeren Telefonaten.
  • Handy-Gespräche kurz halten oder auch auf die Alternative SMS zurückgreifen
  • Handy mit niedrigem SAR-Wert kaufen (SAR = Spezifische Absorptionsrate; bis 0,6 W/kg gilt ein Handy als strahlungsarm). Je geringer die Feldintensität, desto geringer ist der Eintrag an Energie („Strahlung“) in das Körpergewebe. Der SAR-Wert muss in der Bedienungsanleitung des Handys angegeben sein. Im Internet finden Sie eine Liste der SAR-Werte von über 600 Handys: www.bfs.de/elektro/oekolabel.html
  • Verbindungsaufbau abwarten, denn dabei sendet das Handy mit voller Leistung. Also: Nummer wählen und warten, bis sich der Gesprächspartner meldet. Erst dann das Handy an das Ohr halten. Auch wenn das Handy die Funkzelle wechselt, findet ein neuer Verbindungsaufbau statt. Beim Autofahren ist dieser Wechsel sehr häufig, weil man sich schneller bewegt. Im Auto also auch als Beifahrer besser nicht oder nur kurz telefonieren.
  • Möglichst nicht bei schlechtem Empfang, z.B. aus Autos ohne Außenantenne, telefonieren. Das Handy muss dabei seine Leistung erhöhen. Im Handydisplay wird die Empfangsqualität angezeigt.
  • Kopfhörer-Systeme, sogenannte Head-Sets, verwenden. Die Intensität der Felder nimmt mit der Entfernung zur Antenne schnell ab. Durch die Verwendung von Head-Sets wird der Abstand zwischen Kopf und Antenne vergrößert, der Kopf ist beim Telefonieren geringeren Feldern ausgesetzt.
  • Beim Verschicken von SMS oder MMS ist das Handy weiter vom Kopf entfernt: Schreiben ist in diesem Fall besser als Sprechen!
  • Im Auto nur mit Freisprecheinrichtung und Außenantenne telefonieren.
  • Auf schnurlose Telefone verzichten, deren Basisstationen auch dann senden, wenn nicht telefoniert wird.
  • Im PC- und Internetbereich herkömmliche Kabelverbindungen bevorzugen, wenn auf den Einsatz von Bluetooth- oder WLAN-Lösungen verzichtet werden kann.
  • Vor allem Kindern und Jugendlichen empfiehlt das Bfs einen vorsichtigen Umgang mit der Mobilfunktechnologie.
  • Das Versenden von SMS ist in punkto Strahlenschutz besser als das Telefonieren mit dem Handy.

Siehe Homepage der Stadt Aschaffenburg

 


Botnegg im Allgäu
Botnegg im Allgäu

Gemeinde Botnegg im Allgäu reguliert mit B-Plan

Als erste Kommune in Deutschland hat die kleine Gemeinde Botnegg im Allgäu, nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 30.08.2012 zur Zulässigkeit kommunaler Mobilfunkvorsorgekonzepte, den "harten Weg" des Baurechts gegenüber den Mobilfunkbetreibern eingeschlagen.

 

Mit dem Instrument der Veränderungssperre wird den Betreibern untersagt Mobilfunkanlagen im betroffenen Baugebiet zu errichten, weil die Kommune über ihr vorhandenes Vorsorgekonzept geeignete Anlagenstandorte anbieten kann.

Botnegg B-Plan Veränderungssperre
Kleine Gemeinde im Allgäu plant Mobilfunksendeanlagen
Bodnegg_2013-10-4_B-Plan_Veraenderungssp
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Gemeinde Hohenroda ändert Flächennutzungsplan

Beschluss der Gemeindevertretersitzung vom27.03.2013 der Gemeinde Hohenroda

TOP 6.) Projekt "Gesundes Wohnen ohne Elektrosmog in Mansbach";
hier: Beratung und Beschlussfassung über die Einleitung eines Bauleitplanverfahrens zum Zweck der Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Hohenroda betr. Mobilfunk
Beschluss: Die Gemeindevertretung beschließt, dass der Flächennutzungsplan der Gemeinde Hohenroda vom 21. Mai 1997 in der derzeit gültigen Fassung um eine Mobilfunkversorgungsplanung ergänzt wird. Die Änderung des derzeitigen Flächennutzungsplanes wird beschlossen. Mit der Einleitung und Durchführung eines Bauleitplanver fahrens wird der Gemeindevorstand beauftragt. Die Kosten des Bauleitplanverfahrens trägt die Initiative "Rhöner Bürger gegen Funkschädigung".
Eine entsprechende Vereinbarung ist abzuschließen.
Die Gemeindevertretung beschließt weiterhin, dass die Gemeinde Hohenroda für die Initiative "Rhöner Bürger gegen Funkschädigung" einen LEADER-Förderantrag bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg für die Erstellung eines Mobilfunkkonzeptes durch das EMF-Institut Dr. Niessen stellen soll.
Die geschätzten Gesamtkosten betragen ca. 5.920,25 €.
Eine entsprechende Vereinbarung mit der Initiative ist abzuschließen.
Die entsprechenden Aufträge für die Planung und die Gutachten sollten erst dann erteilt werden, wenn die Vereinbarungen zwischen der Initiative "Rhöner Bürger gegen Funkschädigung" und der Gemeinde Hohenroda unterzeichnet sind.
Die Gemeinde Hohenroda stellt der Initiative "Rhöner Bürger gegen Funkschädigung" in Aussicht, dass bei einer Realisierung des Wohnprojektes (Fertigstellung) die Kosten für das Bauleitplanverfahren und die Kosten für die Erstellung eines Mobilfunkkonzeptes unter Abzug der LEADER-Fördersumme erstattet werden sollen.
Abstimmungsergebnis: 19 Ja-Stimmen,
0 Nein-Stimmen,
0 Enthaltungen.

Städte und Gemeinden, die ihre Bauleitplanung in Bezug auf Mobilfunk-Planung angepasst haben (Auszug):