Technik

Tablet-Boom auch in der Schweiz vorbei

Nach jahrelangem Höhenflug ist der Tablet-Boom in der Schweiz vorbei. Acht Prozent weniger verkaufte Tablets trotz lukrativer Angebote zeugen von einer Sättigung des Marktes. Notebooks sollen dafür wieder beliebter sein. Der gesamte Computermarkt-Umsatz sackte um 9,7% ab.

 


Versteigerung neuer Funkfrequenzen abgeschlossen

Insgesamt wurden Frequenzen im Umfang von 270 MHz aus den Bereichen 700 MHz, 900 MHz, 1500 MHz sowie 1800 MHz versteigert. Die Frequenzen aus den Bereichen bei 900 MHz und 1800 MHz haben die Grundlage für den Aufbau der heutigen Mobilfunknetze insbesondere für die flächendeckende mobile Sprachkommunikation gebildet und sollen künftig auch für breitbandige Internetanschlüsse genutzt werden.

Die Frequenzen im 700-Megahertz-Bereich werden bislang für terrestrisches Fernsehen genutzt. Durch die Umstellung auf DVB-T2 werden sie frei und können für mobiles Breitband genutzt werden. Die Netzbetreiber können mit nur relativ wenigen Funkstationen schnelles Internet auch in bisher wenig erschlossene Regionen bringen. Ziel der Bundesnetzagentur ist es, dass mit dem Einsatz dieser Frequenzen eine nahezu flächendecke Versorgung der Bevölkerung mit Breitband-Internet erreicht wird – wie bisher schon mit mobiler Sprachtelefonie. Daher beinhalten die Frequenznutzungsrechte eine Versorgungsverpflichtung von 98 % der Bevölkerung. Quelle: Bundesnetzagentur



Neue Funkfrequenzen werden ab Mai versteigert

Der Wahnsinn geht weiter: Der Ausbau des mobilen Netzes wird mit  der Versteigerung der 700 MHz Frequenzen weiter ausgebaut. Ein weiterer Anbieter -Liquid Broadband- steht in den Startlöchern und will mit seinen kleinen LTE-Basisstationen die Haushalte und deren Umgebung bis zu 500 m weit verstrahlen. Wer meint, es wird ja nur der DVB-T Funk gegen eine andere Art des Funks ausgetauscht sieht das zu kurz: DVB-T war auf einzelnen Sendeanlagen konzentriert, die abseits der Bebauung standen. Die bald frei werdenden Frequenzen von DVB-T werden aber von Anbietern benutzt, die an jeder bisherigen oder neuen Sendeanlage ihre Antennen installieren können: In Wohngebieten, auf Hausdächern und Sendemasten. Der Anbieter Liquid Broadband geht sogar noch weiter: Er will mit kleinen LTE-Basisstationen, sogenannte NetStations, kleine Funkstationen, die in Wohnhäuser oder öffentlichen Gebäuden stationiert werden und bis zu 500 Meter weit senden, den Mobilfunkmarkt "bereichern". Selbst wenn  Liquid Broadband sich bei der Versteigerung nicht beteiligt, werden die drei Großen Deutsche Telekom, Vodafone und O²/E-Plus sich den Markt aufteilen. Es handelt sich mit nichten um eine bloße anderweitige Nutzung der Frequenzen, sondern um eine Erweiterung der Netzstruktur mit einer absehbar deutlichen Steigerung der EMF-Belastung der Menschen. 

Lesen sie auch hier:

http://www.golem.de/news/50-mbit-s-neue-mobilfunkfrequenzen-werden-ab-mai-versteigert-1501-112022.html



Was strahlt wieviel

Gerät
Entfernung (Meter)
Leistungsflussdichte
(µW/m²) (Peak)
Bluetooth 0,2 25.490
Heizungs-Funksteuerung 0,5 1.086
Funk-Heizkostenermittler 1 513
Funk-Lichtschalter 0,1 140
DECT-Telefon 1

9.880

DECT-Basisstation 1

34.568

PC Tastatur 1 0,38
Kopfhörer-Sendestation 1 325
WLAN-Access-Point 0,2

149.204

WLAN Client (Router/Stick) 0,2

205.411

Babyphone (446 MHz) 0,2

191.645

Wetterstation (433 MHz) 1

9,5

Daten: H.P.Neitze, Ecolog-Institut, EMF-Monitor, Dezember 2010