Besteht also doch ein Gesundheitsrisiko durch den Digitalfunk?

“Ich bin ein Freund von klaren Worten und Taten”, so Ernst G. Walter, Vorsitzender der DPolG Bundespolizeigewerkschaft, “Dieses schwammige JEIN der Behörde zu möglichen Gesundheitsgefährdungen durch den Digitalfunk, das geht gar nicht!”

Besteht also doch ein Gesundheitsrisiko durch den Digitalfunk?

Die Veröffentlichung des Bundespolizeipräsidiums “Kein Gesundheitsrisiko durch Digitalfunk” vom 5. Februar 2014 verneint einerseits jegliche Gesundheitsgefährdungen für die Beamten, gibt aber gleichzeitig zahlreiche Sicherheitshinweise, damit diese auch bei erhöhter Strahlung nicht eintreten könnten. Ein klares Dementi sieht anders aus.

http://www.cop2cop.de/2014/02/07/gesundheitsrisiken-durch-digitalfunk-bei-der-bundespolizei/

oder auch

http://bundespolizeigewerkschaft.de/waktuell/gesundheitsrisiken-durch-digitalfunk.php


Polizei in Trier und gefährlicher TETRA-Funk

Eine Dienstanweisung aus Mainz vom 12. Dezember 2013 sorgt bei der Trierer Polizei für Verunsicherung im Umgang mit den Handfunkgeräten (Handheld Radio Terminal, HRT): „Die Nutzung von HRT ist in Fahrzeugen grundsätzlich nicht zulässig!“, teilt die zum Mainzer Innenministerium gehörende Autorisierte Stelle Digitalfunk nicht nur den rheinland-pfälzischen Polizeidienststellen per Dienstanweisung mit, sondern auch allen anderen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, die auf Digitalfunk umgestellt haben, wie THW, Rotes Kreusz und die Malteser Hilfsdienste usw. … Die von den Funkgeräten erzeugten elektromagnetischen Felder würden von den Fahrzeug-Karosserien reflektiert. Dadurch könne es „in ungünstigen Fällen bereits nach wenigen Minuten zu Überschreitungen der gesetzlichen Grenzwerte kommen“, heißt es in der geheimen Betriebsregelung, die der Zeitung Der Volksfreund" vorliegt. Nicht nur im reinen Sendebetrieb, sondern auch im Passiv-Modus würden die Geräte Wellen erzeugen, die „auf den menschlichen Organismus und elektronische Geräte einwirken.“ Dies könnten zum Beispiel Herzschrittmacher betreffen.“ so die Zeitung weiter.


Pfarrkirchen lehnt TETRA-Funk ab

Die Stadt Pfarrkirchen lehnt den neuen digitalen Behördenfunk (kurz: BOS) nach wie vor strikt ab. Ein Moratorium gegen die geplante Einführung wurde einstimmig beschlossen – Folglich wird sich die Kreisstadt auch nicht an der Sammelbestellung der Endgeräte durch den Landkreis beteiligen. So lautete das Ergebnis der jüngsten Hauptausschusssitzung. Laut Bürgermeister Georg Riedl hatte Pfarrkirchen die Regierung von Niederbayern kürzlich um Klärung der Frage gebeten, ob und inwiefern der Tetrafunk die Gesundheit negativ beeinträchtigt. Bislang hat die Regierung noch keine Ergebnisse präsentiert.

 

http://www.trp1.de/nein-zu-tetrafunk/


Immer gesprächsbereit?
Immer gesprächsbereit?

Niedernhausen: Digitale Funkgeräte funktionieren nicht - Probebetrieb bei Feuerwehr eingestellt

Wie der Wiesbadener Kurier am 26.01.2013 berichtete, stellt die Niedernhausener Feuerwehr den Probebetrieb des neuen digitalen Behördenfunk Tetra wegen gefährlicher Mängel ab. Die Sicherheit der Einsatzkräfte habe Vorrang. Deshalb habe der Gemeindevorstand beschlossen, den Probebetrieb mit Tetra abzubrechen und zurück zum analogen Funk zurückzukehren. Dumm nur, dass die zuvor ausgemusterten analogen Geräte auf dem Gebrauchtmarkt versilbert wurden. So muss die Gemeinde nun für etwa 13.000 Euro 22 neue analoge Geräte kaufen. Derzeit listen laut Wiesbadener Kurier die Niederhausener Wehrführer alle Probleme auf. Demnach ist die Sprachqualität der neuen Handgeräte erheblich schlechter als beim Analogfunk und es gibt Schwierigkeiten, wenn mehrere Geräte gleichzeitig funken. Einige Geräte seien nicht immer erreichbar. Immer häufiger nehmen in letzter Zeit die Beschwerden zu. Die zuvor bekannten Mängel, die in der Vergangenheit mehrfach seitens der Kritiker wie Diagnose Funk und anderen angeführt wurden, bewahrheiten sich nun nach und nach. Deshalb fordert auch der Verein MOWO, den digitalen Behördenfunk im Landkreis Fulda und in Flieden aus sicherheitsrelevanten Gründen nicht zum Einsatz zu bringen und die zuverlässigen analogen Geräte beizubehalten. Auch eine zeitgleiche Nutzung analoger und digitaler Geräte bringt kein Sicherheitsgewinn zumal die Einsatzkräfte beide Geräte im Einsatz tragen müssten. Derzeit weigern sich viele Gemeinden besonders im Süden der Republik, den digitalen Behördenfunk Tetra einzusetzen, da die offensichtlichen Nachteile des digitalen Systems immer öfter ersichtlich werden, je öfter diese Technik eingesetzt wird.


Ausbau des Pannen-Funks TETRA geht weiter

Eingestellt am 12.02.2013

Fragen an den Kreisbrandinspektors Dr. Björn Steisel:

 

1. Wie weit ist die Umsetzung des Digitalfunkkonzepts im Landkreis Fulda fortgeschritten?

Im Landkreis Fulda (ohne Berücksichtigung der Sonderstatusstadt Fulda) haben bereits einige Kommunen Digitalfunkgeräte beschafft. Die flächendeckende Versorgung des Tetranetzes im Landkreis Fulda ist nach Angaben der Projektgruppe Digitalfunk des Innenministeriums nahezu abgeschlossen. Die Schulung der Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden hat bei den Kommunen begonnen, die bereits über digitale Geräte verfügen.

2. Welche Feuerwehren im Landkreis Fulda sind bereits mit entsprechenden digitalen Handfunkgeräten und den dazugehörigen Digitalfunkeinrichtungen ausgerüstet?

Die Anschaffung der Geräte erfolgt im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung. Die mir vorliegenden Daten, die ich über den Dienstweg erhalten habe, werde ich nicht veröffentlichen. Hier bitte ich um Verständnis. Gern können Sie diese Angaben direkt bei den Kommunen des Landkreises Fulda einfordern. Die Kommunen entscheiden selbst, an wen sie die Informationen freiwillig weitergeben.

3. Trifft es zu, dass Sie die Beschaffung von digitalen Handfunkgeräten aufgrund der erneut öffentlich gewordenen Pannen im praktischen Umgang mit den Digitalfunkgeräten für die Feuerwehren des Landkreises Fulda gestoppt haben?

Nein, diese Aussage trifft nicht zu.

4. Wenn ja, was sind die Gründe für diesen Stopp?

entfällt (siehe 3.)

5. Wann werden Sie den Stopp aufheben?

entfällt (siehe 3.)