WLAN

Stadt- und Landplage WLAN
Stadt- und Landplage WLAN
Foto: Martin Rulsch, Wikimedia Commons
Foto: Martin Rulsch, Wikimedia Commons

Dobrint will "freies WLAN" in allen Behörden

Deutsche Behörden sollen, wenn es nach Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) gehen würde, für kostenfreies öffentliches WLAN rund um ihre Gebäude sorgen. "Mein Ministerium wird noch in diesem Jahr kostenfreies WLAN rund um das Dienstgebäude in Berlin-Mitte anbieten", sagte der Minister der Bild am Sonntag. "Wenn alle Behörden in Berlin das genauso machen, haben wir bald ein breites WLAN-Netz in der Hauptstadt."

 

Auch in den Behörden der Bundesländer soll es nach dem Willen Dobrindts WLAN überall kostenlos zur Verfügung gestellt werden und ist vom Standortvorteil del FREE-WIFI überzeugt. Bürger und Wirtschaft würden gleichermaßen profitierten, so Dobrint.

 

Doch wer bezahlt das „freie“ WLAN?

Sie. Mit ihren Daten, mit ihren Namen. Sie sind ortbar. Je nach Anbieter und Qualität bis auf drei Meter genau, wenn man den verschiedenen Unternehmen Glauben schenken darf. Denn Ihr Handy wählt sich automatisch im nutzbaren WLAN-System ein und der Anbieter kann, wenn er will, sehen, wo und auch wer Sie sind. Und natürlich will er, denn er kann ihnen individualisierte Werbung zusenden. Aber Werbung alleine ist natürlich noch harmlos. Natürlich weiß er, was sie gerade im Netz machen und nutzt die Daten. Er kann sogar bestimmte Internetseiten sperren, zum Beispiel Preisvergleich-Seiten in einem Kaufhaus. Spätestens hier wird der Begriff "freies WLAN" ad adsurdum geführt.

 

Demnächst kann man „freies WLAN“ auch zur Terrorabwehr einsetzen, sofern Terroristen ein Smartphone dabei haben. Dann kann man sie orten bevor sie in Behörden ihr Unheil anrichten. Oder in Kaufhäusern, oder in Redaktionen. Schöne neue Welt. Entscheiden Sie ob sie das wollen.

 

Gesundheitsrisiko WLAN

Kommen wir zu den gesundheitlichen Risiken. Die Bürgerinitiative Mobilfunk Stuttgart-West kritisiert, dass dabei Aspekte des Gesundheitsschutzes keine Rolle spielen. Die Europäische Umweltagentur verglich die WLAN-Strahlung auf Grund der Forschungslage 2007 mit Asbest, 2013 stufte sie diese Strahlungsart als Risikotechnologie ein. Die WHO hat diese Strahlung als möglicherweise krebserregend eingestuft. Im Februar 2013 warnten bei der Anhörung im Umweltausschuss des Bundestages die drei Sachverständigen der Oppositionsparteien und forderten vor allem für die WLAN - basierten Endgeräte Schutzbestimmungen. Kinder und Jugendliche seien besonders gefährdet.

Eine Studienrecherche der Verbraucherschutzorganisation Diagnose – Funk kommt auf 38 Studien zu WLAN, die das Risikopotential nachweisen

( http://www.diagnose-funk.org/themen/wlan/index.php).

Alle unterhalb der Grenzwerte, alle dokumentiert in der Datenbank der Bundesregierung. Die Forschungen zeigen: Die nichtionisierende Strahlung des Mobilfunks führt zu Zellschäden, u.a. ist sie über die Generierung von Freien Radikalen an der Auslösung vieler Krankheiten wie Kopfschmerzen, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Erschöpfung und Spermienschädigungen beteiligt.

All diese Fakten scheinen beim „freien WLAN“ keine Rolle zu spielen. Strahlen - Schutzbestimmungen für WLAN gibt es nicht. Kinder und Jugendliche werden durch „freies WLAN“ regelrecht angefixt. immer und überall online zu sein, und die Händler in den neuen Konsumtempeln hoffen, mit ihren Apps die Konsumenten ins Kaufparadies zu locken. Ist das der Fortschritt?


Telekom will bis 2016 2,5 Mio. Hotspots aufbauen

Die Deutsche Telekom will WLAN künftig stärker nutzen und ihr Netz von derzeit 12.000 auf 2,5 Millionen Hotspots im Jahr 2016 ausbauen. Dazu kooperiert sie laut Mitteilung mit dem WLAN-Betreiber Fon, der international nach eigenen Angaben rund 8 Millionen WLAN-Spots betreibt, in Deutschland bislang aber nur einige tausend Nutzer hat. Die Telekom will das Produkt unter dem Namen WLAN to go vertreiben. Die Umwelt- und Verbraucherorganisation Diagose Funk zeigt sich darüber sehr besorgt. Über 40 Studien haben das Risikopotential von WLAN aufgezeigt. Peter Hensinger, Leiter des Bereichs Wissenschaft bei Diagnose-Funk kritisiert: „Wenn selbst das von der Bundesregierung und der Mobilfunkindustrie getragene Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) darauf hinweist, dass die WLAN- Frequenz zu Zellschädigungen durch oxidativen Zellstress führen kann², ist es unverantwortlich, dass alle Bereiche des öffentlichen Lebens ohne Kontrolle mit WLAN befeldet werden dürfen.“ Oxidativer Zellstress, so Hensinger weiter, sei nachweislich die Ursache vieler Beschwerden und Krankheiten, u.a. Kopfschmerzen, Erschöpfung, Spermienschädigungen bis hin zu Krebs. Die Verbraucher würden über die Risiken im Unklaren gelassen, so Hensinger weiter: „Der Staat kommt seiner Pflicht zur Gesundheitsvorsorge nicht nach. Noch im vierten Mobilfunkbericht der deutschen Bundesregierung 2011 wurde vor Gesundheitsrisiken durch WLAN gewarnt; im neuen fünften Bericht vom Januar 2013 ist diese Warnung nicht mehr zu finden.“ Die WHO bewertete 2011 diese Funkstrahlung in allen Anwendungsbereichen als „möglicherweise krebserregend“ und die Europäische Umweltagentur (EUA) hat 2013 die Mobiltelefonie in ihren Risikokatalog aufgenommen und eine Vorsorgepolitik angemahnt. Auch auf der Anhörung im Umweltausschuss des deutschen Bundestages am 27.02.2013 forderten Sachverständige gesetzliche Schutzregelungen für Endgeräte, die es bisher nicht gibt. Eine gesundheitsgefährdende Funktechnologie ist kein wirklicher Fortschritt, kritisiert Diagnose-Funk und spricht sich für die Entwicklung und Förderung einer gesundheitlich unbedenklichen Datenübertragung aus. Am Heinrich-Hertz-Institut in Berlin wurde bereits eine Alternative zu WLAN entwickelt, die LED – Datenübertragung VLC (Visible Light Communication – optisches WLAN). Damit können Daten kabellos per Licht schneller und mit großer Wahrscheinlichkeit gesundheitsverträglich übertragen werden³. Diagnose-Funk fordert deshalb vom Staat gesetzliche Regelungen für eine maximal zulässige Strahlungsbelastung aller mobilen Endgeräte auf der Grundlage des aktuellen Stands der unabhängigen Forschung, eine Forschungsförderung für alternative Technologien, sowie staatlich geförderte Projekte zur schnellen Markteinführung der Lichttechnologie.

 

http://www.diagnose-funk.org/themen/wlan-an-schulen/index.php

 

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Telekom-plant-2-5-Millionen-WLAN-Hotspots-bis-2016-1815532.html


Landplage WLAN Der ganz normale Wahnsinn

Schlafstörungen oder gar völlige Schlaflosigkeit,Nacht für Nacht. Kopf- und Gliederschmerzen, Augen-und Ohrenprobleme, Verlust der Denkfähigkeit,Schwindel, Herzprobleme, Depressivität.... Zusammenbrüche,Krankenhaus-Notfallstation.... Die Ärzte:„Wir finden nichts. Sie sind gesund.“ Doch nun folgt das Unglaubliche: WLAN-Stecker raus – Symptome weg! Einfach weg, verschwunden, undder Schlaf ist wieder da....

Landplage WLAN
Bericht über die flächendeckende WLAN Ausbreitung
Landplage WLAN_2-2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 265.4 KB

Foto: Nickolay Lamm

WLAN Elektrosmog bildlich dargestellt

Foto: Nickolay Lamm. Weitere Bilder unter http://nickolaylamm.com/

WLAN "sichtbar" gemacht

Langzeitbelichtungen sind schon für sich eine spannende Art der Fotografie. Aber die richtig außergewöhnlichen Bilder entstehen erst mit der richtigen Idee und die lautet diesmal: Macht die Abdeckung eines WLANs sichtbar.

Dazu haben Timo Arnall, Jørn Knutsen und Einar Sneve Martinussen 80 LEDs zusammenmontiert, die um so heller leuchten, je stärker das Signal eines benachbarten WLANs empfangen wird. Dann noch die Kamera auf “ewige” Belichtung gestellt und den Apparat mit gleichmäßiger Geschwindigkeit entlang der Hauswände bewegt – fertig war dieses spektakuläre Foto.

 [Kyle VanHemert / Tim Kaufmann]

http://www.gizmodo.de/2011/03/01/80-leds-machen-wlan-abdeckung-sichtbar.html

WLAN - Indoor

WLAN - Wireless Local Area Network

Lokales kabelloses Netzwerk um PCs mit dem Internet zu verbinden, aber auch zwischen PC und Fernsehgerät/Stereo-Anlage/Foto-Videocamera. In Unterhaltungselektronik wie Spielekonsolen...


WLAN - Outdoor

Döngesmühle DGH
Döngesmühle DGH

WLAN/ WIMAX als Richtfunk

Frequenz 2,4 GHz bis 2,4835 GHz und 5,15 GHz bis 5,725 Ghz. Beide Arten im Outdoor-Bereich als Richtfunkstrecke zum Beispiel vom Anbieter OR-Network. Digital gepulst.